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Johann Leonhard Frisch
Teutsch-Lateinisches Wörter-Buch
2 Bde. in 1 Band.

Berlin 1741 , 2. Reprint: Hildesheim 2007. Mit einer Einführung und Bibliographie von Gerhardt Powitz, XVIII/1299 S., Leinen
Reihe: Documenta Linguistica 2: Wörterbücher des 17. und 18. Jahrhunderts
ISBN: 978-3-487-06328-7
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Beschreibung
Fachgebiete

Darinnen Nicht nur die ursprünglichen, nebst denen davon hergeleiteten und zusammengesetzten allgemein gebräuchlichen Wörter; Sondern auch die bey den meisten Künsten und Handwerken, bey Berg- und Saltzwerken, Fischereyen, Jagd-, Forst- und Hauß-Wesen, u.a.m. gewöhnliche Teutsche Benennungen befindlich, Vor allen, Was noch in keinem Wörter-Buch geschehen, Denen Einheimischen und Ausländern, so die in den mittlern Zeiten geschriebenen Historien, Chroniken, Übersetzungen, Reimen u.d.g. mit ihren veralteten Wörtern und Ausdrückungen verstehen wollen, möglichst zu dienen; Mit überall beygesetzter nöthigen Anführung der Stellen, wo dergleichen in den Büchern zu finden, Samt angehängter Theils versicherten, theils muthmaßlichen Etymologie und critischen Anmerkungen; Mit allem Fleiß viel Jahr über zusammengetragen, Und jetzt den Gelehrten zur beliebigen Vermehrung und Verbesserung überlassen. Nebst einem Register der Lateinischen Wörter.

Der Berliner Rektor Johann Leonhard Frisch vollendete 1741 sein sprachwissenschaftliches Lebenswerk. Von Zeitgenossen wurde es anerkennend wahrgenommen und im späten 18. und 19. Jahrhundert als philologisches Standardwerk zum altertümlichen, mundartlichen und fachsprachlichen Wortgut herangezogen. Als Jacob Grimm in seiner Vorrede zum Deutschen Wörterbuch seine Vorgänger anführt, nennt er Frischs Arbeit „das erste gelehrte deutsche wörterbuch“.