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Ute Jung-Kaiser
Das ideale Musikerporträt
Von Luther bis Schönberg.

2019, 528 S., mit über 350 überwiegend fbg. Abb., Hardcover
ISBN: 978-3-487-15792-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Bilder von Musikern – fiktive, geschönte, anekdotische, intime oder verklärte – gibt es mehr als genug. Je jünger die Darstellung, desto reichhaltiger das Angebot. Umso mehr stellen sich die Fragen: Welche dieser Bilder treffen den Kern? Welche sagen etwas aus über das, was die Künstlerpersönlichkeit definierte: ihre Erfahrungen, ihre Visionen, Träume und Wünsche, ihre Erfolge und Enttäuschungen, ihre motivierenden Kräfte, Leitbilder und Initialzündungen? Welche dieser Bilder verdienen wirklich die Bezeichnung „Bildnis“?

In vierundzwanzig Einzelstudien zu Künstlerpersönlichkeiten wie Lully, Bach, Haydn, Schubert, Liszt, Verdi, Wagner oder Ravel geht Ute Jung-Kaiser diesen Fragen unter Rückgriff auf z. T. unbekanntes und entlegenes Bildmaterial nach. Musikwissenschaftliche Vorbehalte gegenüber der Aussagekraft von Bildnissen sind bekannt, aber ästhetisch widerlegbar. Vergleichende Betrachtungen helfen bei der Entscheidungsfindung, wann ein Porträt zu verwerfen und wann es gelungen ist. Dabei kommt dem hypothetischen Bildnis des mythischen Sängers Orpheus, dem Ideal eines Musikers schlechthin, Vorbildcharakter zu und erhebt es zum Prototypen des gesuchten Ideals.

---STIMMEN ZUM BUCH---
"Aufgrund der Vielfalt der ausgewählten Materialien vermag das Buch die Leserschaft auf eine spannende Suche quer durch die mitteleuropäische musikalische bzw. musikbezogene Kulturgeschichte mitzunehmen (…) Im Ganzen ist festzuhalten, dass hier ein gewichtiges Buch vorliegt, das allen viel Freude machen wird, die Musik lieben und etwas über ihre Urheber sowie deren Einschätzung insbesondere durch die jeweiligen Zeugnissen erfahren möchten, um sich auf der Grundlage der 'Bilder', die die Verfasserin umsichtig, lebendig sowie abwechslungs- und facettenreich vorstellt, ein eigenes - möglicherweise 'ideales' - Bild machen zu können." (Peter W. Schatt, Die Tonkunst, April 2020, Nr. 1, Jg. 14/2020)

"Ausgangspunkt für die Autorin ist der antike Mythos von Orpheus. Sein Bildnis ist für Jung-Kaiser 'Prototyp eines idealen Musikerporträts'. Gleichwohl sind ihre Musikerporträts von allgemein gültigem und durchaus handfestem Wert. Das liegt in erster Linie an ihrer feinen, klaren Sprache. Es macht Spaß, Jung-Kaiser zu lesen und in die mit vielen Textzitaten versehenen Biografien großer Komponisten wie Chopin, Schubert oder Brahms einzutauchen." (Christina Hein, https://dasorchester.de/artikel/das-ideale-musikerporträt)