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Thomas Schipperges (Hrsg.)
Lortzing und Leipzig. Musikleben zwischen Öffentlichkeit, Bürgerlichkeit und Privatheit
Bericht über die Internationale Tagung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig (im Rahmen des vierten Mitgliedertreffens der Albert-Lortzing-Gesellschaft) vom 25. bis 28. Juni 2009.

2014., 548 S., mit 25 Abb. und zahlr. Notenbeispielen., Englische Broschur
Reihe: Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig - Schriften, 9
ISBN: 978-3-487-15148-9
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Beschreibung
Fachgebiete

Leipzig war die Stadt, in der Albert Lortzing (1801–1851) die längste Zeit seines Lebens verbrachte. Von November 1833 bis Mai 1844 sowie noch einmal 1849/50 wirkte er hier als vielseitig einsetzbarer Schauspieler und Sänger am Stadttheater sowie kurzzeitig auch als Theaterkapellmeister. Und am Leipziger Stadttheater legte er als Komponist und Opernlibrettist (auch in Zusammenarbeit mit Robert Blum) die Mehrzahl seiner eigenen abendfüllenden komischen und romantischen Opern vor.
Dieses Kapitel der Musikgeschichte zu erhellen, war Anliegen der Tagung, denn in der Musikstadt Leipzig spielt heute die Erinnerung an Lortzing nur eine eher marginale Rolle. Zu Lortzing als Künstler seiner Gegenwart und der Gesellschaft seiner Zeit äußern sich Vertreterinnen und Vertreter von Kulturinstitutionen der Stadt Leipzig – Musikhochschule, Universität, Gewandhaus, Oper, Stadtgeschichtliches Archiv – und weitere internationale Wissenschaftler und Künstler. Thematische Schwerpunkte sind das bürgerliche und politische Umfeld Lortzings, sein künstlerisches Wirken in Leipzig, seine Werke und seine Rezeption.

---STIMMEN ZUM BUCH---
„Der vorliegende Tagungsband bietet einen hochinformativen und tiefgründigen Einblick in Lortzings Leipziger Zeit, die zweifellos die produktivste und glücklichste seines Lebens war. Zugleich entfalten die Beiträge ein weites Panorama der politischen, sozialen sowie kulturellen Situation in den Jahren des Vormärz und verweisen auf das enge gesellschaftliche Beziehungsgeflecht, in dem sich der politisch denkende Künstler bewegte.“
(Kathrin Eberl-Ruf, Die Musikforschung, 70. Jhg. 2017, Heft 1)