Programm
eBooks
Open-Access
Service
Über den Verlag


Christine Hoppe
Der Schatten Paganinis. Virtuosität in den Kompositionen Heinrich Wilhelm Ernsts (1814-1865)
Mit einem Werkverzeichnis.

2014, 516 S., mit 225 Notenbeispielen sowie Abb. und Tabellen., Englische Broschur
Reihe: Göttingen Studies in Musicology/Göttinger Studien zur Musikwissenschaft, 5
ISBN: 978-3-487-15115-1
Lieferbar!

53,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

Preis des Stiftungsrats der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts,
Kategorie „Herausragende Nachwuchspublikation"

Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865) war Violinvirtuose. Er war aber auch Komponist. Diskurse über Virtuosen und Virtuosität werden bisher jedoch vor allem vermittels einer Zugangsweise über die Präsentations- und Rezeptionsebene beschrieben. Und so werden auch die Kompositionen Ernsts bisher über diese als genuin virtuos erscheinende Beschreibungskategorie sortiert – ein undifferenzierter Virtuositätsbegriff steht einer angemessenen Auseinandersetzung mit den Werken ursächlich im Weg.
Betrachtet man jedoch das Phänomen Virtuosität als ein innermusikalisches, eröffnet sich die Chance, eines bisher vernachlässigten Aspekts des Assoziationsspektrums Virtuosität über die gezielte Spezifizierung am Beispiel der Werke dieses Komponisten habhaft zu werden: Durch die analytische Betrachtung virtuoser Mittel und ihrer Funktionszuweisung innerhalb der Kompositionen gelingt eine produktive Weiterentwicklung des Begriffsfelds, die es ermöglicht, Heinrich Wilhelm Ernst aus dem Schatten der vielfältigen, vor allem außermusikalischen Virtuositäts-Diskurse um Paganini herauszulösen.

Im Anhang liefert ein kommentiertes Werkverzeichnis ausführliche Informationen zu jeder nachgewiesenen Komposition Ernsts.