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Ulla Karen Enßlin
"Wenn die Tyrannen fallen, sind wir frei" - Studien zur Rezeptionsgeschichte von Aubers La Muette de Portici
Mit Anhängen und einem Quellenverzeichnis auf CD-ROM.

2012, XII/464 S.
Reihe: Musikwissenschaftliche Publikationen, 37
ISBN: 978-3-487-14841-0
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78,00 EUR
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Beschreibung
Fachgebiete

Daniel François Esprit Aubers La Muette de Portici gilt als einer der großen Opernerfolge des 19. Jahrhunderts. Obwohl das Werk auch im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhundert hinein auf den Spielplänen stand, wurde seine Bedeutung für die deutsche Bühnen-, Musik- und Kulturgeschichte bislang noch kaum erforscht.
Die vorliegende Studie liefert erstmals eine umfassende Darstellung der Rezeptionsgeschichte der „Stummen“ im deutschsprachigen Raum. Durch die Einbeziehung vielfältiger Rezeptionsaspekte und Quellenarten (wie Bearbeitungen oder Übersetzungen) gelingt es, die Werkrezeption sowohl in ihrer gesamtgesellschaftlichen Dimension als auch in ihrem diachronen Gesamtverlauf zu erfassen. Vergleiche mit der Pariser Aufführungsgeschichte verdeutlichen überdies kulturspezifische Rezeptionsausprägungen und erhellen Aspekte des französisch-deutschen Kulturtransfers im 19. Jahrhundert. Die systematische Auswertung deutscher Libretto-Übersetzungen gibt erstmals Einblicke in die Eindeutschungskonventionen um 1830 sowie in den historischen Wandel der Textgestalten.

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Daniel François Esprit Auber’s La Muette de Portici was one of the great operatic successes of the 19th century. Although the work also remained in the repertoire of opera houses in Germany until the 20th century, its significance for the history of German theatre, music and culture has hardly been studied until now.
This is the first comprehensive study of the reception of the “Muette” in the German-speaking world. By examining various aspects of reception and types of source material (such as adaptations and translations) it is possible to comprehend the reception of the work in its complete social context and its full diachronic progress. In addition, comparisons with the history of Parisian performances shed light on culture-specific aspects of reception and on aspects of Franco-German cultural transfer in the 19th century. A systematic evaluation of German translations of the libretto offers for the first time insights into the conventions of translation into German around 1830 and the historical development of text formulation.