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Martin Loeser
Das Oratorium in Frankreich zwischen 1850 und 1914
Grundzüge der Gattungsgeschichte.

2011, 517 S., mit 27 Notenbeispielen.
Reihe: Musikwissenschaftliche Publikationen, 34
ISBN: 978-3-487-14216-6
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Beschreibung
Fachgebiete

"Die Analysen ausgewählter Oratorien zeigen die formale Vielfalt innerhalb der Gattung und geben Auskunft über die Aufführungskontexte. Ein neues Grundlagenwerk zum Thema Oratorium!" (Musica sacra 6/2011)

"(…) (Das Buch ist) eine äußerst anregende und lesenswerte Studie und bietet reichlich Material für weitere Forschungen." (Michael Stegemann, Zeitschrift für Kirchenmusik - Musik & Kirche 1/2012)

"Loeser ist es ohne Zweifel gelungen, die Entwicklung vom überwiegend geistlichen Konzertstück am Ende des 18. Jahrhunderts zum "oratorio moderne" in Frankreich überzeugend und wissenschaftlich umfassend darzustellen." (Manuela Schwartz, Die Musikforschung 67. Jh. 2014, Heft 4)

Im Zentrum der Untersuchung steht das Oratorium in Frankreich im 19. Jahrhundert, sowohl in Paris als auch in der Provinz, und zwar aus Sicht der musikalischen Gattungsgeschichte. Das Oratorium wird anhand zahlreicher zeitgenössischer Quellen hinsichtlich seiner institutionellen, politisch-religiösen und ästhetischen Voraussetzungen untersucht, ebenso hinsichtlich des Zusammenhanges von Funktion, kompositorischer Gestaltung und Bezeichnung unterschiedlicher Gattungstypen.
Fanden Oratorienaufführungen in Paris vor 1850 vorwiegend abseits der bürgerlichen Öffentlichkeit statt, insbesondere in Kirchen und Salons, etablierte sich die Gattung nach 1850 nicht nur im Konzertleben, sondern wurde schließlich sogar im ausgefallenen Rahmen von Cabarets rezipiert. Angesichts dieser vielfältigen Aufführungskontexte blieben Gattungskonzeptionen nicht auf geistliche, nicht-szenische Werke beschränkt. Analysen ausgewählter Werke verdeutlichen die Vielfalt der Erscheinungsformen und ihren Zusammenhang mit den spezifischen Aufführungskontexten und Verwendungszwecken.