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Meinhard-Wilhelm Schulz
Caesar zu Pferde
Ross und Reiter in Caesars Kommentarien und in der Germania des Tacitus.

2009, X/324 S., mit 1 Frontispiz und 10 Abb., Paperback
Reihe: Spudasmata, 123
ISBN: 978-3-487-13929-6
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Beschreibung
Fachgebiete

Das Buch ist in einem glatten, modernen, hervorragend lesbaren Deutsch geschrieben, […], eine Demonstration vorbildlicher Quellenarbeit. […] Der neue Caesar verdient es, "Bestandteil der Lehrerbibliothek zu werden und auf den Studienseminaren Gegenstand der Diskussion zu sein." (Helmut Schareika, Forum Classicum, Dez. 2011)



"Der Grundgedanke der Monographie ist wirklich neuartig, ihre Notwendigkeit unbestritten, weil der hippologische Gesichtspunkt in der klassischen Philologie kaum beachtet wurde (…) Das Werk ist auch eine gründliche philologische Arbeit: der Verfasser bemüht sich, alle Textstellen, wo Reiten und Reiterkriegsführung vorkommen, zu interpretieren und in eine Einheit zu bringen." (Gnomon, Bd. 83/2011,Júlia Nemes)

"(L)'ouvrage se révélera fort utile aux specialistes de la technique de combat romaine. On ne peut que souhaiter qu'il recoive un bon accueil et contribue au débat en lancant de nouvelles pistes." (Christophe Schmidt Heidenreich, L'Antiquite Classique, 80/2011)

Caesar, ein ebenso großer Reiterführer wie Alexander der Große? Kann das möglich sein? Man kennt den überragenden Römer doch traditionell (bis hin zur Comic-Gestalt) immer nur als General einer der besten und schnellsten Fußtruppen aller Zeiten. Der Verfasser hat den Gallischen Krieg und den Bürgerkrieg im Hinblick auf den reiterlichen Hintergrund intensiv studiert und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Caesar (gemeinsam mit seinem exzellenten Stellvertreter Labienus) hat nach tastenden Anfängen eine neue reiterliche Taktik entwickelt („reiterliche Revolution“), ohne die er den Galliern im 7. Kriegsjahr unterlegen wäre, als es ihm nämlich vor Alesia gelingt, den gallischen Belagerungsring durch einen frontalen Reiterangriff zu sprengen.
Im zweiten Teil der Arbeit legt Schulz erstmals eine reiterliche Interpretation der Germania des Tacitus (insbes. Kapitel 6) vor und gelangt zu neuen Ergebnissen.
Im Anhang des Buches bietet der Autor eine „Kleine Reitkunde“, die einerseits auf alle am Reiten Interessierte eingestellt ist, andererseits stets den Bezug zu Caesar und Tacitus wahrt.
Meinhard-Wilhelm Schulz studierte in Frankfurt (M.) Geschichte und Latein und ist seit 1971 im hessischen Schuldienst tätig. Er trat als Autor zahlreicher Unterrichtswerke für den Lateinunterricht hervor und publizierte viele Aufsätze in wissenschaftlichen und fachdidaktischen Zeitschriften. Mit der hier vorliegenden Arbeit, die Prof. Jochen Bleicken bis kurz vor seinem Tod betreute, wurde er an der Universität Rostock promoviert.