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Wieland Eins
Muster und Konstituenten der Lehnwortbildung
Das Konfix-Konzept und seine Grenzen.

2008, VII/332 S.
Reihe: Germanistische Linguistik - Monographien, 23
ISBN: 978-3-487-13673-8
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Beschreibung
Fachgebiete

Konfixe – nicht wortfähige, aber bedeutungstragende Einheiten der Lehnwortbildung – haben seit einigen Jahren einen festen Platz in der Morphembeschreibung des Deutschen. Einheiten dieser Art (thermo-/-meter, therm-(-ik) etc.) teilen aber Merkmale mit indigenen Wortbildungseinheiten, und so liegt die Frage nach dem Sinn des Ausgliederns aus dem heimischen Morphembestand ebenso auf der Hand wie die nach den Grenzen einer derartigen exogenen Morphemkategorie.
Die vorliegende Arbeit wertet und gewichtet die Merkmale, die trotz aller Ähnlichkeiten mit indigenen Stämmen zur Annahme einer zusätzlichen Kategorie führen, und kommt zunächst zu dem Ergebnis, dass allenfalls die Teilnahme an einem konfixspezifischen Wortbildungsverfahren Konfixe als solche ausweist. Es bleibt, morphemkategoriale Alternativen im Umgang mit gebundenen Lehnelementen in anderen Wortbildungskontexten zu diskutieren, was auch ohne Rückgriff auf zusätzliche Morphemkategorien möglich ist. Bei einigen Elementen bleiben Unsicherheiten, weshalb das abschließende Kapitel eruiert, ob nicht die Aufgabe einer grundmorphemartigen Morphemkategorie „Konfix“ konstruktiver ist.