Programm
eBooks
Open-Access
Service
Über den Verlag


Alicja Nagórko
Lexikologie des Polnischen

2007, 348 S., mit 1 Abb., Paperback
Reihe: westostpassagen - Slawistische Forschungen und Texte, 7
ISBN: 978-3-487-13478-9
Lieferbar!

29,80 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

"Dieses Lehr- und Handbuch zugleich kann auch als Nachschlagewerk benutzt werden, was zusätzlich durch ein Register der begegnenden Eigennamen sowie durch ein thematisches Sachregister erleichtert wird. Eine umfangreiche gut sortierte Bibliographie ergänzt dieses Werk." (Roman Sadzinski, in: Kritikon Litterarum 36/2009)

"Die Autorin versteht es, mit ihrer fundierten und detailreichen Darstellung dieses wichtigen und sehr komplexen Teils der Sprachwissenschaft zu überzeugen, und sie lädt gleichzeitig mit ihrem anschaulichen und verständlichen Text auch Außenstehende zur Lektüre ein. Das Buch kann (…) von jedem mit Gewinn genutzt werden, der eine allgemeine und gut lesbar geschriebene Einführung in die Lexikologie sucht (…)" Es ist "darüber hinaus für jeden eine anregende Informationsquelle, der etwas mehr über unseren östlichen Nachbarn und seine Sprache erfahren möchte." (Klaus Steinke, IFB, 15/2007, H. 2)



Das vorliegende Werk gibt Einblick in den Wortschatz der polnischen Sprache, wobei empirische Fakten und theoretische Fragestellungen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Analysiert werden nicht nur das Standardpolnisch, sondern auch nichtnormierte Unterschichten der Umgangssprache mit vielen gegenwärtig benutzten Sozio- und Regiolekten.
Im Mittelpunkt des Interesses steht die Semantik mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen an die Wortbedeutung: von der klassischen Semiotik im Peirce’schen Sinn über die Pragmalinguistik bis hin zu Wierzbickas Ethnosemantik. Zu dem breiten Spektrum der methodischen Ansätze, die anhand polnischen Sprachmaterials beleuchtet werden, gehören die Komponentenanalyse, die logisch orientierte Semantik, die Semantik des „naiven“ Sprechers, die Prototypensemantik und andere kognitive Modelle der semantischen Repräsentation.
Das im Buch vorgestellte lexikalische Konzept räumt zwar dem Lexikon eine gewisse Autonomie ein, trotzdem werden Wortschatz und Grammatik nicht als zwei unabhängige, sondern eher als miteinander verzahnte Bereiche der Sprache verstanden.
Auf dem Büchermarkt sind schon zahlreiche kontrastive Grammatiken für deutsche Leser verfügbar. Es fehlte jedoch bis jetzt ein Kompendium des polnischen Wortschatzes. Mit der Lexikologie des Polnischen soll diese Lücke geschlossen werden.