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Krieg und Frieden in der Musik
Herausgegeben von Susanne Rode-Breymann.

2007, VI/205 S., mit 12 Abb. und 9 Notenbeispielen
Reihe: Ligaturen - Musikwissenschaftliches Jahrbuch der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 1
ISBN: 978-3-487-13395-9
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Beschreibung
Fachgebiete

"Der Band legt die Latte hoch, nicht nur für die Folgebände, sondern für die Reflexion über Musik und ihre Wissenschaften." (Manfred Wagner, Österreichische Musikzeitschrift 1/2008)

Krieg und Frieden scheint als Thema sechs Jahrzehnte nach Ende des 2. Weltkrieges in der Luft zu liegen: Bildende KünstlerInnen, LiteratInnen, AusstellungsmacherInnen wenden sich der Thematik zu, FachwissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen führen lebhafte Diskussionen über dieses zentrale Thema menschlichen Lebens. Und die Musik? War und ist Krieg und Frieden auch ein Thema der Musik? Der Diskurs innerhalb der Musikwissenschaft war bisher eher marginal. Es bedurfte interdisziplinärer Impulse wie durch den von Dieter Senghaas herausgegebenen Band Vom hörbaren Frieden, der eine erste umfangreiche musikwissenschaftliche Annäherung an den Themenbereich leistet.
Der Band Krieg und Frieden in der Musik knüpft hier an und versammelt zehn Studien, in denen ein großes Spektrum von Beispielen zum Thema Krieg und Frieden zur Sprache kommt, wobei die Aufmerksamkeit besonders der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und dem 20. Jahrhundert gilt. Auf den ersten Blick scheint das Thema Krieg und Frieden in der Musik des 20. Jahrhunderts präsenter. Jedoch auch für das 17. Jahrhundert, in dem es nur wenige Jahre vollständigen Friedens in Europa gab, lassen sich zahllose Beispiele anführen.
Dass die Ligaturen, das von Susanne Rode-Breymann und Stefan Weiss initiierte musikwissenschaftliche Jahrbuch der Hochschule für Musik und Theater Hannover, mit einem Band 1 zum Thema Krieg und Frieden in der Musik eröffnet wird, ist Ausdruck eines spezifischen Fachverständnisses: Das Fach Musikwissenschaft sieht es an der HMTH als seine Aufgabe an, sich mit dem Gegenstand Musik in der Gesamtheit seiner Erscheinungsformen und Kontexte zu beschäftigen, Zugänge zu vielfältigen Musikgeschichten zu schaffen und zu aktuellen Fragen und Themenkomplexen Stellung zu nehmen. Hineingestellt in ein inspirierendes und einflussstarkes Umfeld von künstlerischer Exzellenz, entstehen neue Fragestellungen für die Forschung und die Notwendigkeit, Vernetzungen herzustellen, Dialoge zu initiieren, kreative Wege des Wissenstransfers zu gehen. Die Reihe Ligaturen wird Einblicke in die Erträge dieser Arbeit geben.