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Daniela Roberts
"Imago Mundi"
Eine ikonographische und mentalitätsgeschichtliche Studie, ausgehend von Hans Holbein d.J. "The Ambassadors".

2009, 524 S., mit 8 farbigen und 88 s/w-Abb., Hardcover
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 177
ISBN: 978-3-487-13493-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"Roberts' gründliche Studien (…) fördern neue Fakten und Details zu Tage, besonders zur Musik, und beleuchten Widersprüche in Quellenlage und Forschung." (Christiane Hertel, www.sehepunkte.de 11/2011)

Als singuläre Erscheinung innerhalb seiner Gattung stellte das Doppelporträt »The Ambassadors« von Hans Holbein d. J. (1497/98–1543) mit seiner Vielzahl deutbarer Einzelelemente Generationen von Forschern vor eine hermeneutische Herausforderung. Unter Rückgriff auf bislang unerschlossenes Quellenmaterial bietet die vorliegende Studie eine überzeugende Neuinterpretation dieses Hauptwerks der europäischen Kunstgeschichte.
Das Gemälde wird dabei erstmals in einen größeren geistesgeschichtlichen Kontext gesetzt, der es erlaubt, sich dem Sinnzentrum des Werkes unter Einbeziehung zentraler Teilaspekte stringent anzunähern. Konkret nachgewiesen wird beispielsweise der Bezug des Gemäldes zur Krönung Anna Boleyns am 1. Juni 1533, deren Zeugen und politische Advokaten die „Gesandten“ waren. In Holbeins Gemälde reflektieren sie die politischen Implikationen dieses Ereignisses und dokumentieren zugleich den eigenen Status sowie ihre diplomatischen Erfolge auf dem Hintergrund der europäischen Politik und religionspolitischen Bewegungen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Indem die vorliegende Studie tief in Mentalität, Denkstrukturen sowie das Wissenschaftsverständnis humanistischer Gelehrter und politisch einflussreicher Personen eindringt, stellt sie ungeachtet ihres wissenschaftlichen Anspruchs eine fesselnde Lektüre dar.