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Über den Verlag


Ute Jung-Kaiser (Hrsg.); Matthias Kruse (Hrsg.)
Joseph von Eichendorff – Tänzer, Sänger, Spielmann
Mit Illustrationen von Anke Dziewulski.

2007, XII/294 S., mit zahlreichen Abb. und Notenbeispielen.
Reihe: Wegzeichen Musik, 2
ISBN: 978-3-487-13396-6
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Beschreibung
Fachgebiete

"Diese Veröffentlichung ist eine interessante Lektüre, die neue Einblicke in die Literatur-, Musikwissenschaft und Kulturgeschichte gewährt und auch neue Fragen und Probleme formuliert. (…) Diese wohl auf dem internationalen Markt wichtige und wesentliche Publikation, die ein facettenreiches Bild von der gegenseitigen Inspiration und Beeinflussung der Dichter und Komponisten, in diesem Fall des poetischen Werkes von Joseph von Eichendorff auf die Komponisten, vermittelt, wird mit Sicherheit als Standardwerk der Forschungen zur Problematik der Eichendorff-Vertonungen in den wissenschaftlichen deutschen und internationalen Umlauf kommen. Das Buch erschien auf einem hohen editorischen Niveau. Zu diesem großartigen Erfolg gratuliere ich sowohl den Herausgebern Ute Jung-Kaiser und Matthias Kruse, den Autoren der Texte als auch dem Verlag." (Lech Kolago, Studien zur Deutschkunde, Bd. XLI, 2009)

„Freilich merkt man bei der Lektüre der allgemein flüssig geschriebenen, sachkundigen und eloquenten Beiträge bald, dass reine Musikliebhaberei für die Sache nicht ausreicht; Eine gewisse Vorbildung ist für Kenntnisnahme und Verständnis der Aufsätze nötig, und mindestens einige von ihnen warten mit einem recht opulenten Apparat auf.[…] Die vorliegende Anthologie weckt – und das ist sicher ihr Schönstes – das Verlangen, die von ihr gewiesenen Wege auch zu gehen, hin zu den Kompositionen, die hier beschrieben werden, natürlich auch zu denen Pfitzners.“ (Mitteilungen der Hans Pfitzner Gesellschaft)

"Die Beiträge sind sehr sorgfältig ausgearbeitet und durch instruktive Notenbeispiele ergänzt. Neben Analysen der Kompositionen spielen Informationen zur Entstehung der Gedichte und Textinterpretationen eine wichtige Rolle, weshalb sich die Lektüre nicht nur für den Musikfreund lohnt." (Georg Günther, Forum Musikbibliothek, Heft 2008/1)



Joseph von Eichendorff (1788–1857), der berühmteste deutsche Dichter der Romantik, hat das „schlafende“ Lied zum Klingen gebracht, hat mit dem „Zauberwort“ der Phantasie, dem Sprachklang und Schwebenden seiner Bilder, die Realität durchscheinend werden lassen für das Wahre und Schöne. Seine singende Poesie hat viele Musikerinnen und Musiker – u.a. Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel, Hugo Wolf, Max Reger, Hans Pfitzner, Othmar Schoeck – zu kongenialen Vertonungen inspiriert. Indem der Fokus der Beiträge dieses Buches auf den Tänzer, Sänger und Spielmann Eichendorff gelenkt wird, kommen weniger bekannte Aspekte seiner Person und seines Schaffens zur Sprache; auch eröffnen die bildnerischen Deutungen Anke Dziewulskis neue Zugänge zu Leben und Werk.