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Johann Franz Budde
Gesammelte Schriften
Band 10: Lehr-Sätze von der Atheisterey und dem Aberglauben mit gelehrten Anmerkungen erläutert. Herausgegeben von Walter Sparn. 2 Bände.

Jena 1717 , Reprint: Hildesheim 2010, XLVIII/800 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-14401-6
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Band 10.1: Lehr-Sätze von der Atheisterey und dem Aberglauben mit gelehrten Anmerkungen erläutert. Herausgegeben von Walter Sparn. Teilband I. Jena 1717. Reprint: Hildesheim 2010. XLVIII/412 S. Leinen. ISBN 978-3-487-14402-3
Band 10.2: Lehr-Sätze von der Atheisterey und dem Aberglauben mit gelehrten Anmerkungen erläutert. Herausgegeben von Walter Sparn. Teilband II. Jena 1717. Reprint: Hildesheim 2010. 388 S. Leinen. ISBN 978-3-487-14403-0

Als Philosoph in Halle gehört Budde, neben Christian Thomasius, zu den führenden Vertretern der frühaufklärerischen Kritik an der Verpflichtung der Philosophie auf die aristotelische „Sekte“ und der Entwicklung der eklektischen, das eigene Urteil vorbehaltenden Methode der Philosophie. Dieses Programm realisierte Budde auf der Grundlage polyhistorischer Gelehrsamkeit und in der Absicht, zu weltkluger Moralität auszubilden. Als Eklektiker stand Budde in Opposition nicht nur zur bisherigen philosophischen, propädeutisch auf die Theologie bezogenen Scholastik, sondern bald auch (zumal als Theologe in Jena) zu Christian Wolffs systematischer, erneut auf metaphysische Totalität zielende Philosophie. Von dieser eine Zeitlang an den Rand gedrängt, hat Budde gleichwohl große Bedeutung für die Entwicklung der philosophischen Aufklärung in Deutschland, nicht zuletzt durch seine Schüler J. G. Walch und J. J. Brucker.