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Ortrun Landmann (Hrsg.); Hans-Günter Ottenberg (Hrsg.)
Johann Georg Pisendel – Studien zu Leben und Werk
Bericht über das Internationale Symposium vom 23. bis 25. Mai 2005 in Dresden.

2010, XX/656 S., mit zahlreichen Abb. und Notenbeispielen., Paperback
Reihe: Dresdner Beiträge zur Musikforschung, 3
ISBN: 978-3-487-14382-8
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Beschreibung
Fachgebiete

"Mit der immensen Fülle neuer dokumentarischer und archivalischer Einzelergebnisse liefert der vorliegende Band wertvolle Erkenntnisse nicht nur zum Leben und Wirken Pisendels, sondern auch zur Bedeutung der Dresdener Hofkapelle und zum Musikleben im frühen 18. Jahrhundert." (fachbuchjournal 1/2012)

Nach Johann Adolf Hasse und Johann Gottlieb Naumann war mit Johann Georg Pisendel ein weiterer Repräsentant des Dresdner Musiklebens des 18. Jahrhunderts Gegenstand eines vom Lehrstuhl Musikwissenschaft der Technischen Universität veranstalteten Internationalen Symposions anlässlich der 250. Wiederkehr des Todestages dieses Musikers.
Als Violinist, der höchste Virtuosität mit ausdrucksvollem Spiel verband, besaß Pisendel europäischen Ruf und fand in Deutschland erst in der nächsten Generation in Franz Benda, seinem Schüler, einen gleichrangigen Kollegen.
Pisendel hatte als Konzertmeister maßgeblichen Anteil an der Spielkultur der Dresdner Hofkapelle, die bereits damals als ein europäisches Spitzenorchester galt. Ihm und seinem Amtsvorgänger Johann Baptist Woulmyer (Volumier) ist unter anderem die Einführung des sog. einheitlichen Bogenstrichs zu verdanken.
Als Komponist wie als ausübender Musiker stand Pisendel inmitten einer Zeit des Stilumbruchs, des sog. „vermischten Geschmacks“, in der die Errungenschaften der beiden führenden Musiknationen Europas, Italien und Frankreich, mit spezifisch deutschen Entwicklungszügen verschmolzen.
Die 25 Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich dem vielgestaltigen Tätigkeitsspektrum des bedeutenden Dresdner Musikers und ermöglichen Einsichten in das Musikleben des sächsisch-polnischen Hofs wie in die (mittel)europäische Musikentwicklung in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.