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Gottfried Ploucquet
Logik
Herausgegeben, übersetzt und mit einer Einleitung versehen von Michael Franz.

Hildesheim 2006, LVIII/198 S.
Reihe: Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie, 72
ISBN: 978-3-487-13079-8
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Beschreibung
Fachgebiete

Ploucquet hat den ersten ‚logischen Kalkül’ der Logikgeschichte veröffentlicht. Der Tübinger Philosoph (1716-1790) machte ihn auch zum Bestandteil seines Kompendiums der theoreti-schen Philosophie, das zwischen 1759 und 1782 in vier verschiedenen Ausgaben gedruckt wurde. Nach diesem Kompendium hatten die Tübinger Studenten, darunter Hegel und Höl-derlin, den Stoff der theoretischen Philosophie sich einzuprägen und in Bakkalaureat und Ma-gisterprüfung darüber Rechenschaft abzulegen. Schelling eignete sich den Kalkül als Student selbständig an und wiederholte die Lektüre von Ploucquets Lehrbuch noch im Jahr 1802.
Kennzeichnend für Ploucquets Logik ist die extensionale Auffassung der Begriffe und die Quantifizierung des Prädikats im Urteil, die er als erster für verbindlich erklärte, wodurch er zum Vorläufer der modernen Logik wurde.
Hier wird der Logik-Teil der Ausgabe letzter Hand (Expositiones Philosophiae Theoreticae von 1782) lateinisch-deutsch geboten und durch eine auch die Rezeptionsgeschichte behan-delnde Einleitung zugänglich gemacht.