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Denisa Bordag
Psycholinguistische Aspekte der Interferenzerscheinungen in der Flexionsmorphologie des Tschechischen als Fremdsprache

2006, 290 S., Paperback
Reihe: westostpassagen - Slawistische Forschungen und Texte, 3
ISBN: 978-3-487-13025-5
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Beschreibung
Fachgebiete

Die Vermittlung des Tschechischen als Fremdsprache für Deutsche erfordert ein vertieftes Verständnis der Mechanismen des Fremdspracherwerbs. Gerade im Kontext der besonderen Beziehung zwischen beiden Sprachen in der Europäischen Union gewinnt dieses Forschungsgebiet der kontrastiven Linguistik besondere Aktualität.

Die Autorin untersucht vor allem die linguistischen und psycholinguistischen Gesetzmäßigkeiten und Mechanismen, die deutschen Tschechisch-Lernern die größten Schwierigkeiten bereiten. Im Vordergrund steht dabei die Rolle der interlingualen und der oft unterschätzten intralingualen Interferenz im Bereich der Flexionsmorphologie des Substantivs (Genus, Kasus, Numerus, Alternationen). Es handelt sich um die erste Arbeit, die sich systematisch mit Interferenz zwischen einer slawischen Sprache und dem Deutschen aus psycholinguistischer Sicht auseinandersetzt. Die experimentell gewonnenen Erkenntnisse dienen der Präzisierung der Modelle der fremdsprachlichen Produktion und können darüber hinaus beim Fremdsprachunterricht hilfreich sein.