Programm
eBooks
Open-Access
Service
Über den Verlag


Hans-Günter Ottenberg (Hrsg.); Ortrun Landmann (Hrsg.)
Johann Gottlieb Naumann und die europäische Musikkultur des ausgehenden 18. Jahrhunderts
Bericht über das Internationale Symposium vom 8. bis 10. Juni 2001 im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele 2001.

2006, XVIII/664 S., mit zahlreichen Abbildungen und Notenbeispielen und einem farbigen Frontispiz.
Reihe: Dresdner Beiträge zur Musikforschung, 2
ISBN: 978-3-487-12661-6
Lieferbar!

98,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

"Zahlreiche Abbildungen (mit Quellenverzeichnis) und Notenbeispiele, sowie ein Personen- und Werkregister erhöhen den praktischen und dokumentarischen Wert dieses Bandes, der für die zukünftige Auseinandersetzung mit Naumann unentbehrlich ist." (Peter Sühring, Forum Musikbibliothek 2007/1)

"Hier ist wirklich Hochachtung zu zollen vor der geduldigen Forschungsarbeit Vieler in ungezählten Stunden unter Bibliotheks- und Archivlampen." (Sybille Graf, Dresdner Universitätsjournal 4/2007)

"Dieses Buch wäre also auch ein Kompendium für Musikpragmatiker, um sich hier Anregungen zu holen. Zahlreiche Abbildungen (mit Quellenverzeichnis) und Notenbeispiele, sowie ein Personen- und Werkregister erhöhen den praktischen und dokumentarischen Wert dieses Bandes, der für die zukünftige Auseinandersetzung mit Naumann unentbehrlich ist."
(Peter Sühring, Forum Musikbibliothek, Jahrgang 28, Heft 2007/1)

Es ist das Verdienst Johann Gottlieb Naumanns (1741–1801), des langjährigen kursächsischen Hofkapellmeisters, das Dresdner Musikleben nach den Verheerungen des Siebenjährigen Krieges zu erneuter Blüte geführt zu haben. Als Komponist für Bühne, Kirche und Kammer fand er zu Lebzeiten hohe Anerkennung im In- wie Ausland. Er blieb bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinem Kantatenwerk Vater unser in den internationalen Konzertsälen präsent, darüber hinaus mit Gustaf Wasa auf der Stockholmer Opernbühne sowie mit einigen seiner Messen in der Dresdner Katholischen Hofkirche. Richard Engländers bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten zu Naumann und seinem Dresdner Umfeld in den 1920er Jahren blieben ohne die angemessene Resonanz, weil der Autor aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren mußte.
Im Jahre 2001, anlässlich des 200. Todestages des Dresdner Musikers, bot sich Gelegenheit, durch ein Internationales wissenschaftliches Symposion die verbliebenen Forschungslücken aus neuester Sicht schließen zu helfen. Die Beiträge von Wissenschaftlern aus aller Welt widmen sich überwiegend den zentralen Naumannschen Schaffensbereichen Oper und Kirchenmusik in all ihren Spielarten und setzen sich mit der europaweiten Rezeption und Überlieferung seines Werks auseinander.
Mit dem Symposionsbericht liegt ein neues Standardwerk zu Naumann vor, das Engländers Arbeiten auf neuestem Stand fortsetzt und der Forschung zu Naumann als bedeutendem Komponisten und zu den Stätten seines Wirkens – über Dresden hinaus – neue Impulse gibt.