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Anke Fröhlich
"Glücklich gewählte Natur..." Der Dresdner Landschaftsmaler Johann Christian Klengel (1751-1824)
Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen, Radierungen und Lithographien.

2005, XII/472 S., mit 1571 s/w und 73 farbigen Abb., Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 161
ISBN: 978-3-487-12770-5
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Beschreibung
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"Das vorliegende Buch ist das neue Standardwerk zu dem sächsischen Maler, nicht nur, weil es sich um das erste veröffentlichte Werkverzeichnis handelt, sondern auch weil es bisher kaum eigenständige Veröffentlichungen zu dem Künstler gab (…) Die guten Kenntnisse des Umfelds sind dem vorliegenden Band vielfach anzumerken, und es ist ein ebenso fundiertes wie inhaltsreiches Arbeitsmittel entstanden, von dem Forschung und Kunsthandel lange profitieren werden." (Ulf Häder, Journal für Kunstgeschichte, Heft 4/06)
"Anke Fröhlich parachève et complète trois premières tentatives de catalogues de l'oeuvre de Klengel (1843, 1934 et 1970) à qui elle avait consacré un chapitre de sa thèse sur la peinture de paysage en Saxe. Elle le replace dans sons contexte intellectuel, historique et esthétique, et met en valeur tous les aspects de sa pratique du paysage, du dessin à la peinture en passant par son important oeuvre gravé." (France Nerlich, Revue de l'art, no 152/2006-2)

Johann Christian Klengel (1751-1824) war in seiner Zeit der berühmteste Landschafts- und Tiermaler Sachsens. Als Professor an der Dresdner Kunstakademie übte er auf eine ganze Generation nachfolgender Künstler einen bedeutenden Einfluss aus. Mit seinem Werk vermittelte er zwischen spätbarocker und realistischer Naturanschauung; auch seine Rolle als Wegbereiter der Romantik ist bisher nicht genügend beachtet worden. Das Buch schließt diese Lücke.
Über die Schilderung biographischer Daten hinausgehend, beschreibt es Klengels Einbindung in ein Netz von Kunsthändlern, Kollegen und Schülern, es umreißt seine Werkgruppen und beschreibt seinen künstlerischen Stil. Dabei kommen zahlreiche zeitgenössische Stimmen zu Wort und fünfundvierzig eigenhändige Briefe werden erstmals publiziert.
Das Werkverzeichnis mit Tafelteil enthält 194 Gemälde, 950 Zeichnungen und fast 450 Radierungen und Lithographien, die fast alle auch abgebildet sind; ferner Werke aus Klengels Umfeld. Neben der textlichen Erfassung kann sich der Betrachter somit über eine Fülle visueller Informationen den Charakter von Klengels Schaffen selbstständig erschließen. Zugleich ist ein aufschlussreicher Überblick über die thematischen und stilistischen Verflechtungen im Werk eines einzelnen Meisters möglich; und damit ein umfassendes Bild einer zentralen Künstlerpersönlichkeit an der Schwelle zur Moderne.

Zur Autorin:
Anke Fröhlich, Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Leipzig und Dresden, Promotion über „Landschaftsmalerei in Sachsen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Landschaftsmaler, -zeichner und -radierer in Dresden, Leipzig, Meißen und Görlitz von 1720 bis 1800“ (Weimar 2002). Post-Doc-Stipendium zur Erarbeitung des vorliegenden Klengel-Werkverzeichnisses. 2003 Beteiligung an Katalog und Ausstellung über Johann Alexander Thiele im Thüringer Sondershausen und Arnstadt („Wie über die Natur die Kunst des Pinsels steigt“. Johann Alexander Thiele 1685–1752, Weimar 2003).