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Otto F. von Richter
Otto Friedrichs von Richter Wallfahrten im Morgenlande, Diazofiche-Edition
1 Bd

Berlin 1822 , Hildesheim 1995 - 1998, XVIII/715 S., auf 5 Diazofiches
Reihe: Fürstliche Bibliothek Corvey - Microfiche
Microfiche
OLMS NEUE MEDIEN
ISBN: 978-3-487-27613-7
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DVD
978-3-487-21647-8
 

Ergänzungen
Beschreibung
Fachgebiete

Bei den Einzeltiteln dieser Reihe richtet sich der Preis pro Fiche nach der Gesamtanzahl der Fiches, die bestellt werden.
1 Fiche € 40
2 - 4 Fiches je € 30
5 - 9 Fiches je € 20
10 - 100 Fiches je € 10
ab 101 Fiches je € 6

Der interessante Reisebericht des Livländers Otto Friedrich von Richter (1792–1816) wurde vom Staatsrechtler Johann Philipp Gustav Ewers herausgegeben, der in Dorpat eine Professur inne hatte und zu dessen Lebzeiten bereits zu den Förderern Richters zählte. Nach dessen frühem Tod in Smyrna stellte Ewers aus Richters Tagebüchern und Aufzeichnungen den vorliegenden Band zusammen, der in der Fachwelt sogleich für Aufsehen sorgte.
Nach einem intensiven Studium der klassischen und orientalischen Sprachen unternahm Richter im Jahre 1815 in Begleitung des Schweden Lidmann eine Reise in den Nahen Osten, um nach den Worten Ewers’ „dort practisch neue Lebens-Ansichten zu sammeln, da die in Europa geltenden ihm eben so langweilig als einseitig erschienen“. Sie besuchten Ägypten und Nubien, wo Richter wenig bekannte Tempel zeichnete und beschrieb. Seine späteren Reiseeindrücke aus Palästina, Syrien und Zypern sind aufgrund ihrer vielfältigen kulturhistorischen Beobachtungen auch heute überaus lesenswert. Die vorliegende Ausgabe umfasst auch den antiquarisch sehr gesuchten Ergänzungsband mit sechzehn Kupfertafeln, auf denen vornehmlich Sehenswürdigkeiten der von Richter besuchten Orte wiedergegeben sind.

This interesting travelogue by the Latvian Otto Friedrich von Richter (1792–1816) was published by the expert in constitutional law Johann Philipp Gustav Ewers, who held a professorship in Dorpat and was one of Richter’s patrons during the latter’s lifetime. After his early death in Smyrna, Ewers used Richter’s diaries and notes to compile this volume, which immediately attracted the attention of professional circles.
After intensive studies of the classical and oriental languages, Richter undertook a tour of the Near East in 1815 accompanied by the Swede Lidmann with the aim, as Ewers put it, “to acquire new perspectives on life as he considered those common in Europe to be as boring as they were one-sided”. They visited Egypt and Nubia, where Richter sketched and described some of the lesser-known temples. His later travel impressions from Palestine, Syria and Cyprus are still well worth reading nowadays as a result of the wide range of cultural and historical observations they contain. This edition comprises also the complementary volume with sixteen copper plates mainly showing the sights of the areas visited by Richter and is extremely sought-after by antiquarians.