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Otto (Hrsg.) Koser (Hrsg.)
Repertorium der Akten des Reichskammergerichts
Untrennbarer Bestand. 2 Bände.

Heppenheim 1933-1936 , Reprint: Hildesheim 2006, XX/574 S., Leinen
ISBN: 978-3-487-13137-5
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Ergänzungen
Beschreibung
Fachgebiete

Band 1: Prozessakten aus der Schweiz, Italien, den Niederlanden und dem Baltikum, sowie der freiwilligen Gerichtsbarkeit. Heppenheim 1933. Reprint: Hildesheim 2006. XII/296 S. ISBN 978-3-487-13138-2
Band 2: Prozessakten aus dem Elsaß, aus Lothringen und angrenzenden ehemaligen Reichslanden. Heppenheim 1936. Reprint: Hildesheim 2006. VIII/278 S. ISBN 978-3-487-13139-9

Das Reichskammergericht, auf dem Reichstag zu Worms 1495 eingerichtet und seit 1693 in Wetzlar ansäsig, war die höchste weltliche Gerichtsinstanz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Es war zuständig für Landsfriedensbruch, Reichsacht, fiskalische Klagen und für Besitzstreitigkeiten zwischen Reichsunmittelbaren, außerdem war es die oberste Berufungsinstanz für alle Land- und Stadtgerichte. Die erhaltenen Prozeßakten sind eine unschätzbare Quelle für die politsche Sozial-, Rechts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Die vorliegende Sammlung umfaßt Regesten über Akten von etwa 700 Prozessen im ersten Band und ca. 2000 Prozessen im zweiten Band. Einem in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts weit verbreiteten und durch die Versailler Verträge verstärkten Interesse folgend wurden hier nur solche Prozesse ausgewählt, die sich auf „ehemalige“ Territorien des Reichs beziehen, um die Einheitlichkeit des einstigen Reichsrechts aufzuzeigen.