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Johann Anastasius Freylinghausen
Grundlegung der Theologie

Halle 1703 , Reprint: Hildesheim 2005. Mit einer Einleitung herausgegeben von Matthias Paul, XLIV/526 S., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-12764-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Johann Anastasius Freylinghausen (1670–1739) zählte zu den engsten Mitarbeitern August Hermann Franckes in Glaucha und den Glauchaschen Anstalten und wurde 1727 sein Nachfolger im Direktorat. Sein Einfluß erstreckte sich auch auf die Universität Halle, insbesondere auf ihre Theologische Fakultät.
Freylinghausens Grundlegung der Theologie von 1703 sowie seine 1704 und 1714 herausgegebene zweiteilige Liedanthologie stellen zwei zentrale Werke des hallischen Pietismus dar. Während letztere heute als das bedeutendste pietistische Gesangbuch gilt, war die Grundlegung, die als Schulbuch für das Pädagogium Regium konzipiert worden war, zugleich die erste deutschsprachige Dogmatik des hallischen Pietismus, mit der Generationen von Primanern und Studenten arbeiten sollten.
Dieses Lehrbuch enthielt viele Facetten der Reformbemühungen und offenbarte damit auch die Modifikationen, die der hallische Pietismus in die theologische Debattenlage einbrachte: Abkehr von der aristotelischen Methodik und Wendung zu einer praktisch-biblischen Theologie sowie einer damit verbundenen Konzentrierung auf die Heilsordnung. Ältere lateinische Dogmatiken wurden mehr und mehr von der Grundlegung der Theologie verdrängt.