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Soziale Erkenntnistheorie
Migrationsmetaphern, Wissenstypen, Textepochen. Nichtklassische Ansätze.

2003, 292 S.
Reihe: Philosophische Texte und Studien, 67.
ISBN: 978-3-487-11836-9
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Beschreibung
Fachgebiete

Der Autor erarbeitet eine Variante der sozialen, nichtklassischen Erkenntnistheorie, welche die sozial-kulturelle sowie die persönliche Dimension des erkennenden Subjektes ernst nimmt, eine konsequente Interdisziplinarität pflegt und Vielfältigkeit des Wissens propagiert. All das führt zu einer radikalen Neubestimmung der Begriffe und Probleme der traditionellen Erkenntnistheorie. Es vollzieht sich eine wesentliche Erweiterung des Gegenstandsfeldes epistemologischer Untersuchungen. Die Ganzheit der Erkenntnis und des Wissens zeigt sich
als eine innerlich differenzierte Mannigfaltigkeit. Die Gegenstandserweiterung der Erkenntnistheorie verläuft gleichzeitig mit einer Erneuerung und interdisziplinären Bereicherung ihres methodologischen Arsenals.
Mit Hilfe solcher Begriffe wie „Erfahrung Ansässiger und Migrationserfahrung“, „heterogene und homogene Ontologie“, „Ökologie und Struktur des Raums und der Zeit“, die von der Analyse und Deutung der Sozial- und Geisteswissenschaften abgeleitet sind, wird eine Beschreibung und Kategorisierung von Migrationsmetaphern,
Wissenstypen, Textepochen und Kreativitätsmustern versucht. Der vorgeschlagene Ansatz setzt eine Vereinigung von genetisch-evolutionären, sozial-kulturellen und hermeneutischen Ansätzen in moderner Erkenntnistheorie fort.