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Johann Wilhelm Ritter
Beyträge zur nähern Kenntniss des Galvanismus und der Resultate seiner Untersuchung
2 Bände in 4 Bänden

Jena 1800/1802/1805 , Reprint: Hildesheim 2006-2010. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber, V/1326 S., und 8 Tafeln., Leinen
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-13159-7
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Beschreibung
Fachgebiete

Ersten Bandes erstes und zweytes Stück. Mit drey Kupfertafeln. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber. Jena 1800. Reprint: Hildesheim 2010. CLVIII/308 S. mit drei Faltkarten. Leinen. ISBN 978-3-487-13160-3
Ersten Bandes drittes und viertes Stück. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber. Herausgegeben von Heiko Weber. Jena 1802. Reprint: Hildesheim 2007. 296 S. Mit einer Kupfertafel. Leinen. ISBN 978-3-487-13161-0
Zweyten Bandes erstes Stück. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber. Herausgegeben von Heiko Weber. Jena 1802. Reprint: Hildesheim 2007. 342 S. Mit einer Kupfertafel. Leinen. ISBN 978-3-487-13162-7
Zweyten Bandes drittes, viertes und letztes Stück. Mit einer Einleitung herausgegeben von Heiko Weber. Herausgegeben von Heiko Weber. Jena 1805. Reprint: Hildesheim 2007. 380 S. Mit drei Faltkarten. Leinen. ISBN 978-3-487-13163-4

Ritter wurde als Sohn eines Landpfarrers in Samitz bei Hainau (Schlesien) geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule erhielt er von 1791 bis 1795 eine Pharmazieausbildung an der Hofapotheke zu Liegnitz, an der er auch als Provisor arbeitete. Am 27. April 1796 trug sich Ritter in die Matrikel der Universität Jena ein und nahm ein Studium der Naturwissenschaften und Medizin auf. Anfang 1797 ist sein erster galvanischer Versuch nachweisbar. Durch den Botaniker Batsch wurde er Alexander von Humboldt vorgestellt. Dieser bat Ritter im Sommer 1797 um Bemerkungen zum zweiten Band seines Werkes Über die gereizte Muskel- und Nervenfaser (Berlin 1797). Am 29. Oktober 1797 hielt er einen Vortrag vor der Naturforschenden Gesellschaft zu Jena Über den Galvanismus, einige Resultate aus den bisherigen Untersuchungen darüber, und als Endliches: eines in der lebenden und toten Natur sehr tätigen Principes. Nach der Veröffentlichung dieses Vortrags wurde Ritter über die Grenzen Jenas bekannt. Im Wintersemester 1803/1804 hielt Ritter eine Vorlesung über Galvanismus an der Universität Jena. Im Jahr 1804 erhielt er einen Ruf als Physiker an die Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften in München. Hier beschäftigte er sich vor allem mit Magnet- und Wünschelrutenversuchen sowie mit Versuchen zum siderischen Pendel. Am 23. Januar 1810 starb Ritter im Alter von 33 Jahren an Lungenschwindsucht. 1798 erschien Ritters Beweis, dass ein beständiger Galvanismus den Lebensproceß in dem Thierreich begleite: Nebst neuen Versuchen und Bemerkungen über den Galvanismus. Von 1800 bis 1805 publi¬zierte Ritter die zweibändigen, in vier Büchern erschienenen Beyträge zur näheren Kenntniß des Galvanismus.