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A. H. MÜLLER
Die Elemente der Staatskunst
6 Bücher in 3 Bdn.

Berlin 1809 , Reprint: Hildesheim 2006, XXVIII/1000 S., und 3 Faltblätter., Leinen
Reihe: Bewahrte Kultur
ISBN: 978-3-487-12152-9
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Ergänzungen
Beschreibung
Fachgebiete

Band 1: Erstes Buch. Von der Idee des Staates, und von dem Begriffe des Staates. Zweites Buch. Von der Idee des Rechtes. Berlin 1809. Reprint: Hildesheim 2006. XXVIII/298 S. und 1 Faltblatt. Leinen. ISBN 978-3-487-12153-6
Band 2: Drittes Buch. Vom Geiste der Gesetzgebungen im Alterthume und im Mittelalter. Viertes Buch. Von der Idee des Geldes und des National-Reichthums. Berlin 1809. Reprint: Hildesheim 2006. 376 S. und 1 Faltblatt. Leinen. ISBN 978-3-487-12154-3
Band 3: Fünftes Buch. Von den ökonomischen Elementen des Staates und vom Handel. Sechstes Buch. Vom Verhältnisse des Staates zu der Religion. Berlin 1809. Reprint: Hildesheim 2006. 328 S. und 1 Faltblatt. Leinen. ISBN 978-3-487-12155-0

"C'est donc un ouvrage important de l'histoire des sciences de l'Etat (Staatswissenschaften) allemandes qui est ici réédité en reprint, et il convient de saluer cette initiative (…)" (Guillaume Garner, Mission Histoire Francaise en Allemagne, Bulletin No. 44)

Der Publizist, Staatsrechtler und Nationalökonom Adam Heinrich Müller (1779–1829) war eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des romantischen Konservativismus und stand im regen geistigen Austausch mit den Künstler und Intellektuellen seiner Zeit.
Sein Hauptwerk „Die Elemente der Staatskunst“ beruht auf Vorlesungen aus den Jahren 1808–09, als Müller mit der staatswissenschaftlichen Ausbildung des Prinzen Bernhard von Sachsen-Weimar betraut war. In sechs Büchern setzt er sich mit Staats- und Rechtsvorstellungen, dem Geldverkehr und weiteren ökonomischen Elementen des Staates sowie dessen Verhältnis zur Religion auseinander. Der Staat ist für Müller die „Totalität des gesamten Lebens“. Antiken Vorstellungen setzt er die deutsche Idee des Rechts entgegen: Recht als Ausdruck der Gesamtinteressen, als Ausgleich widerstreitender Lebensinteressen. Die Wirtschaft soll nicht Selbstzweck, sondern dienendes Glied in der Gemeinschaft sein.
Trotz seiner z.T. umstrittenen Thesen reicht Müllers Einfluß weit über seine Epoche hinaus und ist beispielsweise noch in den konservativen Staatsvorstellungen eines Carl Schmitt spürbar.