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Übersicht zur Reihe:  Thomasiani

Herausgegeben von Werner Schneiders unter Mitarbeit von Kay Zenker Christian Thomasius, der Initiator der deutschen Aufklärung, hatte eine Reihe nicht unbedeutender Schüler, die zusammen mit ihm die erste Generation der deutschen Aufklärung, die sogenannte Frühaufklärung, verkörpern. Sie haben die Grundlagen für die Aufklärung in Deutschland geschaffen und diese maßgeblich durchgesetzt: auf theoretischem Gebiet nicht nur in der Jurispudenz, sondern auch in der Philosophie und Theologie, auf praktischem Gebiet vor allem im Rechtswesen. Ihre Wirkung beginnt vor 1700 und reicht weit über 1730 hinaus. Allerdings wurde die Bedeutung des Thomasianismus durch die Erfolge Christian Wolffs und seiner Schule seit dem dritten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts für die Nachwelt weitgehend verdeckt. Immerhin wurde noch Kant durch Crusius, den letzten bedeutenden Vertreter der thomasianischen, später antiwolffianischen Richtung, beeinflußt; Walchs "Philosophisches Lexikon", das 1776 in 4. Auflage ershien, war sogar noch zu Kants Zeiten das maßgebliche philosophische Lexikon. Die Reihe "Thomasiani" soll die wichtigsten Werke aus dem Umkreis und der Nachfolge von Christian Thomasius wieder zugänglich machen und so eine Lücke in der Erforschung der Geschichte der Philosophie schließen helfen.
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