Programm
eBooks
Service
Über den Verlag


Wilhelm Grimm ; Jacob Grimm
Werke
Abteilung III: Die gemeinsamen Werke Band 46: Deutsche Sagen 1. Neu Herausgegeben von Leander Petzold.

Berlin 1816 , Reprint: Hildesheim 2005. Mit einer Einleitung von Leander Petzoldt, 50*/XXXVI/464 S., mit 5 Abb., Leinen
Reihe: Schriftenreihe - Grimm Werke, 46
ISBN: 978-3-487-11651-8
Lieferbar!

108,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

Die vorliegende Faksimileausgabe des Erstdrucks der „Deutschen Sagen“ 1816/18 fügt sich konsequent in den Rahmen der Werke von Jacob und Wilhelm Grimm ein. Außer einer umfangreichen und informativen Einführung durch Leander Petzold im ersten Band wurde nichts verändert. Im Gegensatz zu den poetischen Aufbereitungen von Sagenstoffen zeitgenössischer Autoren und anders als in den „Kinder- und Hausmärchen“ wurden die „Deutschen Sagen“ weniger stilistisch überformt, so wie es Jacob Grimm beschreibt: „An die Worte war sich, soviel tunlich, zu halten, nicht an ihnen zu kleben.“ Die beiden Bände sind nach „Ortssagen“ (I) und „Historische Sagen“ (II) gegliedert, wobei zu bemerken ist, daß es zum Wesen der Sage gehört, daß sie an einen bestimmten Ort gebunden ist.
Neben einem breiten Strang volkstümlicher Traditionen, d. h. Texten, die meist direkt aus der mündlichen Überlieferung aufgezeichnet wurden, werteten die Brüder Grimm Chronikzählungen, Reisebeschreibungen, Mirakel- und Wunderberichte aus den zahlreichen Werken der Prodigien- und Chronikliteratur vom 15. bis zum 18. Jahrhundert aus sowie Biographien, Denkwürdigkeiten, Flugblätter, Volksbücher, Kuriositäten- und Prodigienliteratur, mittelalterliche Handschriften, Volksliedersammlungen, schließlich topographisch-statistische Werke, Anekdoten und Kalendergeschichten bis hin zu Goethes „Wilhelm Meister“.
Eine solche Sammlung ist heute ein Desiderat, denn wie hier die Brüder Grimm literarische Quellen für die Volkszählung fruchtbar machten, haben dies nur wenige Sammler vermocht.