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Alexandra Kailbach-Mehl
Künstlerfiguren als poetologische Reflexionsfiguren in der augusteischen Dichtung

2020, 368 S., Paperback
Reihe: Spudasmata, 186
ISBN: 978-3-487-15875-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Hinweis: Der PDF-Datei mit dem Inhaltsverzeichnis können Sie sowohl den Inhalt als auch eine Gesamtsynopse sowie einzelne Mindmaps aus dem Buch entnehmen.

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Wie sieht poetologisches Denken in augusteischer Zeit aus, was sind seine Themen, Motive und Akteure? Das Nachdenken darüber, was Dichtung ist, wie sie entsteht und nach welchen Kriterien sie zu beurteilen ist, genießt in der augusteischen Literatur einen hohen Stellenwert und manifestiert sich vornehmlich in den Dichtwerken selbst; beides ist an Horaz’ Ars poetica deutlich abzulesen. Doch poetologische Reflexion prägt auch andere Werke der Epoche.
Die vorliegende Studie untersucht die zahlreichen Künstlerfiguren, die sich vor allem bei Vergil und Ovid finden, und betrachtet ihr Handeln als ästhetische Reflexionsfiguren des poetischen Prozesses. Unter ihnen sind die Sänger Orpheus, Arion, Iopas, Cretheus, Daphnis, Menalcas und Mopsus, die Instrumentalmusiker Misenus, Marsyas und Pan, der Bildhauer Pygmalion, der Werkmeister Daedalus und sein Neffe Perdix sowie – als eine der wenigen, aber durchaus vorhandenen weiblichen Figuren – die Weberin Arachne. Durch die Analyse dieser Künstlerfiguren erschließt die Arbeit eine neue Perspektive auf die poetologischen Diskurse der augusteischen Zeit.