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Graham Jefcoate
An Ocean of Literature: John Henry Bohte and the Anglo-German Book Trade in the Early Nineteenth Century

2020, XXXII/540 S., mit 53 Abb., Paperback
ISBN: 978-3-487-15840-2
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Beschreibung
Fachgebiete

In den Jahren nach den Napoleonischen Kriegen gewann der in Bremen geborene John Henry Bohte (1784–1824) als Buchverkäufer und Verleger mit einem in London angesiedelten Import/Export-Geschäft und einer Präsenz in Leipzig schnell an Ansehen. Anfang 1813 eröffnete Bohte als noch Zwanzigjähriger seinen Laden in der York Street, Covent Garden. Er spezialisierte sich auf den Import deutscher Bücher und deutscher Ausgaben der griechischen und römischen Klassiker, vereinigte sein Einzelhandelsgeschäft aber schnell mit der „Deutschen Lesebibliothek“. Anfang 1820 wurde er als „Ausländischer Buchhändler seiner Majestät, dem König“ mit einem „Royal Warrant“, dem Hoflieferantenstatus, ausgezeichnet.
Das Portfolio der Produkte und Dienstleistungen von Bohtes Geschäft umfasste nicht nur den Import deutscher Bücher, sondern auch ein ambitioniertes Verlagsprogramm für die Bereiche der deutschen und englischen Literatur, der klassischen Philologie und Naturgeschichte. Bohtes regelmäßige und lange Reisen nach Deutschland zur Leipziger Buchmesse reflektierten seine Ambition, zudem einer der Hauptexporteure englischer Bücher für den Kontinent zu werden. In den Worten eines anonymen Rezensenten wurde Bohte als „der temperamentvollste und nützlichste Buchverkäufer“ betrachtet. Trotz seines frühen Todes im Alter von 40 Jahren in London im Jahr 1824 hinterließ er wichtige Nachlässe sowohl in London als auch in Leipzig.
In seiner Biografie von J. H. Bohte, "An Ocean of Literature", nutzt Graham Jefcoate eine umfangreiche Auswahl von Materialien aus Sammlungen in Großbritannien, Deutschland und weiteren Ländern, um die Rolle des Buchhandels im Laufe des deutsch-britischen Austauschs des frühen 19. Jahrhunderts zu veranschaulichen.