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Joachim Georg Darjes
Elementa Metaphysices commoda avditoribvs methodo adornata
2 Teilbände.
Herausgegeben von Kay Zenker.

Jena 1753 , Reprint: Hildesheim 2019. Mit einer Einleitung von Kay Zenker, XXIX/926 S., Leinen
Reihe: Christian Wolff, Gesammelte Werke, III. Abt.: MATERIALIEN UND DOKUMENTE, 157
ISBN: 978-3-487-15738-2
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Beschreibung
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Joachim Georg Darjes (1714-1791) ist heute vor allem als Jurist und als bedeutender Vertreter der Kameralwissenschaft bekannt, doch unterrichtete er auch umfänglich und kontinuierlich Philosophie. In der Metaphysik orientierte er sich dabei anfangs noch an Christian Wolff, später lehrte er auf Grundlage seines eigenen Hauptwerkes Elementa Metaphysices, das in zwei Teilen erstmals 1743/44 erschienen ist (2. Aufl. 1753). Der erste Teil der Elementa umfasst die Erste Philosophie, Ontologie, Monadologie, Somatologie und Mechanologie; im zweiten Teil werden die empirische und die rationale Psychologie sowie die natürliche Theologie erörtert. Den Abschluss des Gesamtwerkes bildet eine Meditatio über den Gottesstaat.

Die Elementa unterscheiden sich sowohl konzeptionell als auch inhaltlich z. T. signifikant von der Wolff’schen Metaphysik. So lehnt Darjes die Theorie der prästabilierten Harmonie ab und erkennt die Gültigkeit des Satzes vom zureichenden Grund nur eingeschränkt an. Eines der Hauptziele seiner Erörterungen ist der Nachweis der Möglichkeit menschlicher Freiheit, die er in der Metaphysik Wolffs als nicht gegeben ansah. Die Elementa, auf die mit z. T. scharfer Kritik reagiert wurde, bilden ein wichtiges Dokument der konstruktiven Auseinandersetzungen mit der Wolff’schen Philosophie in der Mitte des 18. Jahrhunderts.