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Michael Gehler (Hrsg.); Andrea Brait (Hrsg.)
Am Ort des Geschehens in Zeiten des Umbruchs
Lebensgeschichtliche Erinnerungen aus Politik und Ballhausplatzdiplomatie vor und nach 1989.

2018, 974 S., mit 30 Abb., Hardcover
Reihe: Historische Europa-Studien – Geschichte in Erfahrung, Gegenwart und Zukunft, 17
ISBN: 978-3-487-15622-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Das Jahr 1989 ist ein Epochenjahr – ausgehend von diesem änderte sich die europäische und weltweite Staatenordnung, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelt hatte. Davon beeinflusst wurden nicht nur die „Supermächte“ UdSSR und USA sowie Deutschland, sondern es hatte auch Auswirkungen auf die neutralen Staaten und damit ebenfalls auf Österreich.

Im Band versammelt sind Zeitzeugengespräche, die im Rahmen von Forschungsprojekten zur österreichischen Außenpolitik sowie zur Bedeutung des Jahres 1989 für Österreich geführt wurden. Die Interviews ermöglichen einen Blick auf kulturelle Faktoren, die das Handeln von Akteuren beeinflussten. Damit regt die Publikation zu einer „Diplomatiegeschichte in der Erweiterung“ im Sinne Internationaler Geschichte an.

Befragt wurden österreichische Politiker (Erhard Busek, Ferdinand Lacina, Alois Mock und Franz Vranitzky) sowie Diplomatinnen und Diplomaten (Friedrich Bauer, Emil Brix, Christine Dollinger, Jakub Forst-Battaglia, Herbert Grubmayr, Gertrude Kothanek, Gerald Kriechbaum, Paul Leifer, Wolfgang Paul, Karl Peterlik, Klaus Wölfer und Franz Wunderbaldinger), die 1989 an Botschaften oder Kulturinstituten in den Nachbarländern Österreichs tätig waren. Dazu kommen drei deutsche Blicke auf die österreichische Politik (Maria-Octavia Gräfin von Brühl und Dietrich Graf von Brühl für die Bundesrepublik sowie Hans Modrow für die DDR) und zwei Interviews (Franz Fischler und Manfred Scheich), die sich speziell mit der österreichischen Integration in die Europäische Union befassen, die 1989 beantragt und 1995 verwirklicht wurde.

Abkürzungsverzeichnis und Personenregister runden dieses Werk wie die bisherigen Bände dieser Reihe ab. Die Publikation versteht sich als erste Arbeits- und Materialgrundlage für weitere Forschungen.