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Waltraud Holtz-Honig
"Der erste Weltmann der Familie" - Bernd Freiherr von Droste zu Hülshoff
Ein Leben für die Ökologie und das Welterbe.

2016, 204 S., mit 22 Abbildungen, Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Lebensberichte – Zeitgeschichte
ISBN: 978-3-487-08591-3
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Beschreibung
Fachgebiete

Bernd von Droste-Hülshoff (geb. 1938), ein Ururgroßneffe der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, faszinierten früh fremde Länder und Kulturen. Schon als junger Student vermittelte er in Briefen auf eindringliche Weise die Eindrücke seiner Aufenthalte in Südafrika und Finnland. Während seiner forstwissenschaftlichen Ausbildung und Tätigkeit in den sechziger Jahren wurden auch ökologische Fragen für ihn immer wichtiger, und damit zu einem Zeitpunkt, als diese Themen in den gesellschaftlichen Debatten noch keine Rolle spielten. Droste-Hülshoffs Wechsel zur Umweltabteilung der UNESCO im Jahre 1973, deren Direktor er später wurde, war deshalb ein konsequenter Schritt. Die Bewahrung der Natur- und Kulturschätze der Welt standen alsbald im Mittelpunkt seines Denkens und Handelns. Als Gründungsdirektor des UNESCO-Welterbezentrums hat er zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur initiiert. Auch nach seiner Pensionierung blieb er z. B. als Sachverständiger der EU-Kommission und der Weltbank beratend tätig und war in vielen Regionen dieser Erde unterwegs. So wurde Droste-Hülshoff nach einer prägnanten Formulierung seines Bruders zum „ersten Weltmann der Familie“, der für seine verdienstvolle Arbeit mehrfach ausgezeichnet wurde. Die vorliegende Biographie zeichnet seinen Lebensweg auf beeindruckende Weise nach.



"Die Arbeit von Herrn von Droste zu Hülshoff ist mir bestens bekannt, ruhen doch alle heutigen Kenntnisse und neueren Arbeiten auf den von ihm geschaffenen Fundamenten." (Walter Hirche)