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Jacob Friederich MÜLLER
Ausführlicher Beweis, daß das sogenannte Systema Harmoniae praestabilitae eine ungegründete und gefährliche Meynung sey. - Die ungegründete und idealistische Monadologie

Gießen 1737 und Frankfurt a.M. 1745. , Reprint: Hildesheim 2016. Mit einem Vorwort von Dirk Effertz., XIX/402 S., Leinen
Reihe: Christian Wolff, Gesammelte Werke, III. Abt.: MATERIALIEN UND DOKUMENTE, 147
ISBN: 978-3-487-15491-6
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Beschreibung
Fachgebiete

Die leibniz-wolffsche Philosophie fand zahlreiche Anhänger, die deren Lehren erläuterten oder weiter ergänzten. Doch besonders wertvoll für das Verständnis der Systeme und ihrer Rezeption sind für uns gerade die kritischen Einwände ihrer Gegner. Eine solche zeitgenössisch-kritische Antwort auf Leibniz‘ und Wolffs Lehren verfasste der Philosoph und Mathematiker Jacob Friedrich Müller.
In seiner Abhandlung in fünf Briefen zur prästabilierten Harmonie (1737) zeigt er Widersprüche in Wolffs Thesen auf. Hierbei führt er neben zahlreichen sachlogischen Argumenten auch die Gefahren an, die sich aus dem leibniz-wolffschen System für die Religion ergeben. Müllers zweite Schrift zur Monadologie (1745) hinterfragt insbesondere die Vereinbarkeit von Leibniz‘ und Wolffs Thesen zur Unteilbarkeit und zugleich Ausdehnungslosigkeit der einfachen Dinge bei gleichzeitiger Annahme vom Satz des zureichenden Grundes. Hierbei nimmt Müller immer wieder auch Bezug auf seine eigene Lehre.
Der Nachdruck der beiden Schriften eröffnet als Beispiel eines zeitgenössisch-kritischen Blickes auf Leibniz‘ und Wolffs Werke eine wichtige weitere Perspektive auf deren Philosophie.