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Michael Stolle
Der Komponist Heinrich XXIV. Reuß-Köstritz
Ein Meister strenger Schönheit.

2016, 360 S., mit zahlreichen Abb. und Notenbeispielen., Paperback
ISBN: 978-3-487-08577-7
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Beschreibung
Fachgebiete

Heinrich XXIV. Prinz Reuß-Köstritz (1855-1910) aus dem thüringischen Fürstengeschlecht Reuß jüngere Linie schuf sechs Sinfonien sowie zahlreiche Lieder, Klavier-, Chor- und Kammermusikwerke. Zu Lebzeiten von Publikum, Kritikern und befreundeten Komponisten wie Johannes Brahms durchaus geschätzt, wartet er heute als sogenannter „Kleinmeister“ auf Wiederentdeckung.
Dem Fürsten oblag die Verwaltung der Familiengüter in Bad Köstritz und Ernstbrunn, doch ebenso spürte er die „Verpflichtung mit dem Talent zu wuchern“, wie sein Kompositionslehrer Herzogenberg einst mahnte. In regem Austausch mit der musikalischen Elite der kulturellen Zentren Leipzig und Wien schuf er wertvolle, eigenständige Werke: melodienreich, formvollendet, spätromantisch, großen Vorbildern folgend und dennoch unverwechselbar.
Eine vollständige Werkschau eröffnet den Zugang zur Musik Heinrichs XXIV. Erstmals veröffentlicht werden zudem seine Briefe an Richard Barth, Joseph Joachim und Clara Schumann sowie die liebevollen Erinnerungen seiner Töchter an die beeindruckende Persönlichkeit des ebenso strengen wie sensiblen Vaters. Die Quellen zeichnen ein lebendiges Bild des Komponisten zwischen Standespflichten und musikalischem Schaffensdrang.

---STIMMEN ZUM BUCH---

"Akribisch stellt Stolle die melodienreichen, beseelten und formschönen Kunstwerke vor, ebenso deren Traditionsbezüge, Eigenart und Rezeption, und er ordnet sie stilistisch zwischen Romantik und Jahrhundertwende ein (…) So wird das aufwendig und ansprechend gestaltete Buch letzhin zu einem von Enthusiasmus und Engagement getragenen Plädoyer für die Wiederentdeckung des Komponisten. Uns zumindest in den "Reußischen Residenzstädten" Gera und Greiz haben sich nicht nur die Orchester schon längst auf den Weg gemacht …" (Eberhard Kneipel, Das Orchester 9/2016)

"Das sorgfältig edierte Buch ist jedem zu empfehlen, der sich über diesen weithin vergessenen, aber heute wiederzuentdeckenden fürstlichen Komponisten ins Bild setzten möchte." (Gerd Nauhaus, Correspondenz - Mitteilungen der Robert-Schumann-Gesellschaft Nr. 39, Jan. 2107)