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Ernst Friedrich Richter
Lehrbuch der Harmonie
Praktische Anleitung zu den Studien in derselben.

Leipzig 1853. , Reprint: Hildesheim 2016. Mit einer Einleitung von Marc Rigaudière, 206 S., Hardcover
Reihe: OLMS ONLINE MUSIK - Grundlagenbibliothek zur Musikwissenschaft
ISBN: 978-3-487-31165-4
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978-3-487-42155-1
 

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Das Lehrbuch der Harmonie (1853) von Ernst Friedrich Richter (1808-1879) ist unter den vielen Harmonielehren des 19. Jahrhunderts eine der berühmtesten und am weitesten verbreiteten.
Richter gehörte seit Gründung zum Lehrkörper des berühmten Leipziger Konservatoriums und unterrichtete dort Harmonielehre, Kontrapunkt und Komposition. Der Untertitel seines Unterrichtswerks lautete daher: „zunächst für das Conservatorium der Musik zu Leipzig“. Eines der wesentlichen Merkmale des Traktats, das Richter selbst von der ersten Ausgabe an unterstrichen hatte und das sich Kommentatoren aller Epochen zu eigen machten, war seine praktische Orientierung und die Klarheit der Darstellung.
Die Geschichte dieses Lehrbuchs ist die eines beispiellosen, anhaltenden Erfolgs eines solchen Traktats der Musiktheorie: Es erreichte zwischen 1853 und 1953 nicht weniger als 36 Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt, besonders in den angelsächsischen Ländern und den USA war sein Erfolg beträchtlich.
Richters Harmonielehre wurde weiter vorausweisend für die einflussreiche Theorie Friedrich Schenkers im 20. Jahrhundert. Richter präzisierte die Hierarchien harmonischer Verläufe, abhängig von ihrer Rolle im gesamten Verlauf des Tonsatzes und dies wird dann wesentlich zuerst für Schenkers Begriff der Stufe, dann in seiner Theorie der Schichtenlehre.