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Klaus-Dieter Fischer ; Nicholas Zekulin ; Katrin Müller-Höcker
Die Beziehungen Pauline Viardots und Ivan S. Turgenevs zu Weimar - Pauline Viardots Orpheus-Interpretation in der Berlioz-Fassung von Glucks Orphée
Übersetzung der Briefe im ersten Teil des Buches "Die Beziehungen Viardots und Turgenevs zu Weimar" aus dem Französischen von Christina Hünsche.

2016, VIII/330 S., mit 7 farbigen und 18 sw-Abb., Gebunden
Reihe: Viardot-Garcia-Studien, 5
ISBN: 978-3-487-15278-3
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Beschreibung
Fachgebiete

Zu den berühmten Gästen Weimars gehörten im 19. Jahrhundert auch die französische Sängerin und Komponistin Pauline Viardot-Garcia und der russische Schriftsteller Ivan S. Turgenev. Abgesehen von den Aufführungen ihrer gemeinsam verfassten Operette Der letzte Zauberer, sind die Aufenthalte der Sängerin und ihres Dichterfreundes in Weimar bisher noch wenig erforscht. Anhand neuer Quellen und unveröffentlichter Archivmaterialien lassen sich die Kenntnisse über ihr Leben und Wirken in der Residenzstadt vertiefen. Die erste Studie in diesem Band trägt so zur Erforschung der Wirkungsgeschichte Viardots bei.

Die zweite Untersuchung widmet sich Viardot als Darstellerin des Orphée am Pariser Théâtre-Lyrique in einer von Berlioz für sie erstellten Fassung von Glucks Orphée und schließt damit auch an die Berlioz- und Gluckforschung an. Die Rolle des Orphée war einer der größten Erfolge in Viardots Sängerkarriere und gleichzeitig das Ende ihrer Bühnenlaufbahn. Durch Analyse zeitgenössischer Reaktionen auf Viardots Darbietung wird ihr Kompetenz- und Vokalprofil am Ende ihrer Karriere rekonstruierbar. Zudem zeigt sich der soziokulturell weitreichende Einfluss ihrer Interpretation des Orphée.