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Mirjam Gerber
Zwischen Salon und musikalischer Geselligkeit
Henriette Voigt, Livia Frege und Leipzigs bürgerliches Musikleben.

2016, 404 S., mit 16 Abb. und einer CD-ROM.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 90
ISBN: 978-3-487-15407-7
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978-3-487-42177-3
 

Beschreibung
Fachgebiete

Das Phänomen des musikalischen Salons im 19. Jahrhundert wurde bislang oft idealisiert dargestellt. Die Analyse zeitgenössischer Quellen eröffnet einen neuen Blick auf die faszinierende private Musikpraxis der Musikmetropole Leipzig und ihrer Akteure. Am Beispiel der musikalisch professionell ausgebildeten Frauen Henriette Voigt und Livia Frege lernt der Leser die bedeutenden Netzwerke und anspruchsvollen Aufführungsmöglichkeiten kennen, die Bürgerhäuser für Komponisten und Interpreten boten. Mendelssohns Opernfragment „Loreley“, Schumanns „Faust-Szenen“ und Brahms’ Lieder kamen hier ebenso zur Aufführung wie Bachs h-moll-Messe oder Beethovens Kammermusik. Die musikalischen Geselligkeitsformen des 19. Jahrhunderts bilden einen spannenden Kristallisationspunkt des Bürgertums und seiner Musikästhetik. Die Entstehung eines Werkkanons, die Idee einer bildungsorientierten Bürgerlichkeit und die Entwicklung eines öffentlichen Konzertlebens stehen in enger Wechselbeziehung damit. Eine Materialsammlung zu privaten Musikaufführungen in Leipzig mit Repertoireaufstellungen sowie eine lexikalische Untersuchung weiterer Veranstalter vervollständigen die Studie.



---STIMMEN ZUM BUCH---

"Farbig und aus ganz verschiedenen Perspektiven zeichnet Mirjam Gerber das Bild zweier Frauen […] [Eine] ausgesprochen interessante Studie..." (Gewandhaus-Magazin Nr. 94, 2017)

"Mirjam Gerber hat mit ihrem Buch eine tiefgründige, wissenschaftlich reich fundierte, mit eingehenden Quellenstudien untermauerte Studie über ein bisher stiefmütterlich behandeltes Thema vorgelegt, an der kein am Musikleben des 19. Jahrhunderts Interessierter vorbeigehen sollte, zumal Leipzig ein eminent wichtiger Ort dieses kulturellen Geschehens war. Das Buch entspricht auch in Druck und Ausstattung dem hohen Standard, den der Verlag Olms stets repräsentiert." (Gerd Nauhaus, Correspondenz - Mitteilungen der Robert-Schumann-Gesellschaft, Nr. 39, Jan. 2017)