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Nicola Knorn-Ezernieks
Giovanni de' Vecchi - Seine Stellung in der römischen Malerei um 1600

2014, 572 S., mit 70 fbg. und 96 s/w-Abb.
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 202
ISBN: 978-3-487-15084-0
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Beschreibung
Fachgebiete

"This book is the sole source for a full understanding of this master of drawing and once famed painter of the Mannerist era." (Bibliothèque d'Humanisme et Renaissance, Tome LXXVII/2015)

Der aus der Toskana stammende Künstler Giovanni de’ Vecchi (1543–1615) hat Zeit seines Lebens in Rom und dessen näherer Umgebung gearbeitet. Binnen kurzem etablierte er sich in der dortigen Kunstszene und konnte mehr als vier Jahrzehnte seinen künstlerischen Rang behaupten. De’ Vecchi erhielt zahlreiche Aufträge in Rom und wurde insbesondere vom Kunstmäzen Kardinal Alessandro Farnese gefördert.
De’ Vecchis eigenwilliger Stil unterscheidet ihn von anderen Künstlern der maniera und der Malerei der Katholischen Reform. Seine Qualitäten äußern sich zudem in einem spezifischen Interesse am Einsatz und der Wirkung des Kolorits sowohl im graphischen als auch im malerischen Medium. Mit Recht kann man de’ Vecchi zu den führenden Künstlern des Spätmanierismus zählen, obwohl einige seiner bedeutenden Werke zerstört wurden oder heute verschollen sind.
Erstmals wird in der vorliegenden Arbeit eine zusammenhängende und kritische Bearbeitung des heutigen Bestandes an Zeichnungen von de’ Vecchi vorgelegt. Die Beschäftigung mit seinem zeichnerischen Werk ist nicht nur aufgrund der Qualität der Zeichnungen selbst von großem Interesse, sondern durch eine intensive Auseinandersetzung mit ihnen können zudem Lücken im malerischen Œuvre des Künstlers geschlossen werden.