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Gottfried Wilhelm Leibniz
Protogaea
sive de prima facie telluris et antiquissimae historiae vestigiis in ipsis naturae monumentis dissertatio. Herausgegeben von Christian Ludwig Scheid. Mit der Übersetzung von Wolf von Engelhardt.

Göttingen 1749 und Stuttgart 1949. , Reprint: Hildesheim 2014. Mit einer Einführung herausgegeben von Friedrich-W. Wellmer unter Mitwirkung von Mike Reich und Alexander Gehler., LXX/203 S., und 12 Tafeln., Leinen mit Schutzumschlag
Reihe: Historia Scientiarum
ISBN: 978-3-487-15130-4
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Beschreibung
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"Bis zu einer neuen - wohl erst in fernerer Zukunft zu erwartenden Edition im Rahmen der Akademie-Ausgabe - liegt mit dem Reprint dieses Bandes für den deutschsprachigen Bereich ansprechend gestaltete Leseausgabe vor." (Gerd van den Heuvel, Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 87/2015)

Gottfried Wilhelm Leibniz beschäftigte sich auch mit der Geologie. Zur Geologie kam er über den Bergbau. Zu seiner Zeit waren Bergbau und Hüttenwesen die Hightech-Industrien, und der Harz war eines der bedeutendsten Industriereviere und das wichtigste Silberbergbaurevier in Deutschland.
Leibniz wollte mit seinen Verbesserungsvorschlägen die Energieprobleme im Harzer Bergbau lösen: er forderte die Einführung von Windmühlen, um Wasserräder zu ersetzen bzw. zu ergänzen, und hatte verschiedene Ideen zur Verbesserung der Erzförderung, um Energie zu sparen.
Vermutlich angeregt durch seine Arbeiten im Harz und Anstöße in diesem Zusammenhang entschied er sich, der Geschichte des Welfenhauses eine Erd- und Naturgeschichte des niedersächsischen Raumes voranzustellen, die Protogaea. Sie wurde 1694 beendet.
Leibniz, in vielen Bereichen seiner Zeit weit voraus, hat selbst in der Geologie lange vor der Entwicklung des modernen Geologiebildes einige Vorstellungen in der Protogaea formuliert, die heutigen Ansichten recht nahe kommen.