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Alejandra Vanney (Hrsg.)
Violence in Civil Society: Monotheism Guilty?

2013, 183 S., Paperback
Reihe: Religion and Civil Society, 6
ISBN: 978-3-487-15080-2
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Beschreibung
Fachgebiete

Die Meinung, dass monotheistische Religionen das Problem der Gewalt im öffentlichen Leben verschärft haben, hat im Laufe der letzten Jahrzehnte stark an Boden gewonnen. Es heißt, dass wer auch immer für sich in Anspruch nimmt, die Wahrheit über ein so bedeutsames Thema wie die Religion zu kennen, Gefahr laufe, diese Wahrheit der Gesellschaft aufzudrängen und bestimmte Rechte wie die Meinungs- und Religionsfreiheit zu missachten. Man glaubt, dass es eine wesentliche Beziehung zwischen Monotheismus und Gewalt gebe und dass monotheistische Religionen zur Entstehung einer neuen, religiös motivierten Form von Gewalt geführt hätten. In diesem Buch versichern die Autoren (Christen, Juden und Muslime), dass Religionen, insbesondere die abrahamitischen, per se Quellen des Friedens darstellen. Obwohl es sicherlich viele Fälle von Gewalt gegeben hat, die „im Namen Gottes“ ausgeübt wurde, ist dies weder beschränkt auf den Monotheismus, noch ist es bei ihm ausgeschlossen. Andererseits hat es in monotheistischen Gesellschaften viele historische Berichte über Frieden und Harmonie gegeben. Diese Fakten verlangen nach einer Analyse der inneren Logik von Monotheismen, um zu sehen, in welchem Ausmaß sie diese oder jene Verhaltensweisen gefördert haben. Dies ist die Herausforderung, der sich das vorliegende Buch stellt.