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Ingrid Schröder
Individuelle Aspekte der sprachlichen Variation
Unter Mitarbeit von Katharina Dreessen, Yvonne Hettler, Carolin Jürgens und Timm Lehmberg.

2019. (Forschungsprojekt "Sprachvariation in Norddeutschland (SiN)", herausgegeben von Michael Elmentaler, Joachim Gessinger, Jürgen Macha (†), Peter Rosenberg, Ingrid Schröder und Jan Wirrer)., 360 S., mit zahlreichen Abb., davon 4 farbigen und einer farbigen Überblickskarte, Paperback
Reihe: Deutsche Dialektgeographie, 114
ISBN: 978-3-487-15331-5
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Beschreibung
Fachgebiete

Der Band "Individuelle Aspekte der sprachlichen Variation" zeigt aus variations- und kontaktlinguistischer Perspektive, auf welche Weise das regionalsprachliche Repertoire in Norddeutschland individuell genutzt wird. Dafür wird das alltagssprachliche Spektrum in Situationen mit unterschiedlichem Formalitätsgrad (hochdeutsche Vorlesesituation, hochdeutsches Interview, hochdeutsches oder niederdeutsches Familiengespräch, niederdeutsche Übersetzung, niederdeutsche Erzählung) untersucht. Gefragt wird, welche Substrat- und Kontaktphänomene auf phonologischer, morphologisch-syntaktischer und lexikalischer Ebene auftreten und welche Übergänge zwischen einem dialektnahen niederdeutschen und einem standardnahen hochdeutschen Teilspektrum realisiert werden, z.B. die verschiedenen Ausprägungen des Codewechsels (Switching, Mixing, Shifting) oder die Verwendung analoger Strukturen zur Überbrückung des strukturellen Abstands zwischen den beiden Sprachen. Auf der Grundlage individueller Kontakt- und Abstandsmuster werden Sprecherinnenprofile erstellt, aus denen in Verbindung mit metasprachlichen Daten zum Spracherwerb, zum Sprachwissen und zur Sprachbewertung (vgl. den Band "Sprachwissen und Spracherfahrung") eine Typologie norddeutscher Sprecherinnen gewonnen wird.