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Veronika Hofeneder
Der produktive Kosmos der Gina Kaus
Schriftstellerin - Pädagogin - Revolutionärin.

2013, 331 S., Englische Broschur
Reihe: Germanistische Texte und Studien, 92
ISBN: 978-3-487-15060-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Gina Kaus (1893-1985), eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der 1920er- und 1930er-Jahre, machte stets nicht nur literarisch, sondern ebenso sehr durch wechselnde Liebschaften mit prominenten Männern von sich reden. Ihr umfangreiches Werk umfasst neben ihren Bestsellerromanen auch Dramen sowie zahlreiche Kurzgeschichten, Feuilletons, Rezensionen und Artikel zu pädagogischen und psychologischen Themen.

Die vorliegende Monographie bietet nun erstmals eine vollständige Bestandsaufnahme ihres breitgefächerten Schaffens, das mentalitäts- und gesellschaftsgeschichtlich relevante Sujets der deutschen Weimarer Republik und der österreichischen Ersten Republik reflektiert und symbiotisch verbindet. Kaus verhandelt zeittypische Phänomene der Zwischenkriegszeit wie den Verfall monetärer und moralischer Werte, gewandelte Männer- und Frauenbilder, neue Eheformen und versachlichte Liebesbeziehungen. Daneben geht sie, angeregt von der in den 1920er-Jahren in Wien tonangebenden Individualpsychologie Alfred Adlers, auch psychologischen und pädagogischen Fragestellungen nach und stellt im Kontext neusachlicher Programmatik poetologische Überlegungen an.



--- Stimmen zum Buch ---

"Hofeneder hat nicht nur die publizierten Werke der Autorin herangezogen, sondern kennt sich auch in den einschlägigen Archiven bestens aus. Daher ist es ihr gelungen, Leben und Werk von Gina Kaus dem Dunkel des Unbekannten zu entreißen, in dem es trotz einiger Publikationen ihrer wichtigsten Werke und der einen oder anderen Untersuchung noch immer verharrt. Der Blick darauf lohnt. Mehr noch, mit ihrer Studie hat Hofeneder ein Werk vorgelegt, an dem die an Leben und Werk Gina Kaus' interessierte Forschung nicht vorbeikommen wird." (Rolf Löchel, www.literaturkritik.de/public/rezensionen.php?rez_id=19101)

"Ihrem hohen Anspruch wird Hofeneder mit ihrer Studie vollauf gerecht. Deskriptiv-analytisch und kritisch-engagiert weist die Autorin nach, dass Kaus' Schaffen literaturästhetisch anspruchsvoll ist, Diskurse um weibliche Kreativität belebt und Kritik an sozialer Ungerechtigkeit formuliert." (Christiana Puschak, Zwischenwelt 4/2014)

"Eine großartige Monografie für Literaturwissenschaftler, Germanisten, Psychologen und die Genderforschung" (fachbuchjournal 5/2015)

"(W)ohlinformiert, solide, anschaulich und in einer angenehm pragmatisch klaren Sprache (…) So bekommt man eine kompakte Biographie, dann einen - prägnanten - Abriss der poetologischen Konzeptionen, dito zur Individualpsychologie Adlers und deren Umsetzung bei Kaus. Es folgt ein Kapitel zur Pädagogik und Kinderpsychologie, dann eins zu Liebe und Ehe, schließlich zu Geschlechterrollen und Frauenfrage - und endlich auch noch eine dankenswert umfassende Biographie." (Erhard Schütz, Monatshefte, Vol. 107, Nr. 4/2015)

"This insightful and wide-ranging account of her work in context is impressive in its overview of such a diverse literary career and offers many thought-provoking avenues for further research." (Charlotte Woodford, Austrian Studies, Vol 24)