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Freia Hoffmann (Hrsg.); Volker Timmermann (Hrsg.)
Quellentexte zur Geschichte der Instrumentalistin im 19. Jahrhundert

2013, 326 S., mit Abb.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 77
ISBN: 978-3-487-15020-8
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Beschreibung
Fachgebiete

"(…) Eine empfehlenswerte Lektüre, vor allem, aber nicht nur für Musiker, die sich mit der Entwicklung und dem Entstehen des Berufs Musiker beschäftigen wollen." (Viola Karl, Das Orchester 1/2014)

"Wer sich mit der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts beschäftigt, besonders mit Themen der Frauen- und Geschlechterforschung in diesem Zeitraum, aber auch mit der Interpretationsgeschichte, sollte diese Sammlung von Quellentexten unbedingt zur Kenntnis nehmen." (Ingeborg Allihn, Forum Musikbibliothek Jg. 35, Heft 1/2014)

"Das Buch dokumentiert den entschlossenen Kampf der Musik ausübenden Frau gegen gesellschaftliche Vorurteile und für Akzeptanz: Eine überaus wichtige Publikation, die aufgrund ihrer latent vorhandenen bitteren Aktualität zum Nachdenken, aber auch zu weiterer Forschung anregt." (Dagmar Glüxam, Osttereichische Musikzeitschrift 70/03/2015)

„Wer’s nicht gesehen hat, denke sich einmal eine trompete-, horn- und posauneblasende oder gar fagottirende Dame. Welche Komik wird da bereits durch die bloße Vorstellung erregt!“ Mit dieser Ansicht war Wilhelm Joseph von Wasielewski, namhafter Geiger und Schumann-Biograph, keineswegs allein. Die Vorbehalte richteten sich auch gegen Flötistinnen, Klarinettistinnen, Violoncellistinnen und Organistinnen, während Geigerinnen sich im Lauf des Jahrhunderts gegen anfängliche Widerstände schließlich durchsetzen konnten. Auch Spielweise, Repertoire, Ausbildung, Berufsmöglichkeiten und Reisen von Instrumentalistinnen wurden im 19. Jahrhundert lebhaft diskutiert.

Diese Quellensammlung erlaubt es, den vielseitigen und durchaus widersprüchlichen Argumentationen nachzugehen. Sie enthält 167 deutsche, englische und französische Texte aus Musikzeitschriften, Tageszeitungen, Monographien und Sammelwerken. Thematisiert werden neben Grundsätzlichem Klavier, Streichinstrumente, Harfe und Gitarre, Orgel, Blasinstrumente und das allmähliche Entstehen von Frauenorchestern – eine logische Folge der Tatsache, dass Frauen (mit Ausnahme einiger Harfenistinnnen) aus anderen Orchestern ausgeschlossen blieben.