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Annette Löseke
Andy Warhols serielle Porträts. Jackie Kennedy - Marilyn Monroe - Liz Taylor - Ethel Scull
Bildbegriff und Porträtkonzept der frühen 1960er Jahre.

2013, X/306 S., mit 4 farbigen Abb.
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 201
ISBN: 978-3-487-15013-0
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Beschreibung
Fachgebiete

Das künstlerische Schaffen Andy Warhols (1928-1987) wandelt sich Anfang der sechziger Jahre grundlegend. In seinen Serien zu Jackie Kennedy, Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Ethel Scull, die in der vorliegenden Studie erstmals genauer in den Blick genommen werden, entwickelt Warhol ein Porträtkonzept, das als entscheidende Erneuerung und Erweiterung des Gattungsbegriffs zu werten ist.

Warhols serielle Bildherstellung wurde bislang zumeist als bloße Imitation massenmedialer Bildreproduktion interpretiert. Annette Löseke deutet die Porträtserien hingegen als bildliche Variationen, in denen nicht Eigenschaften oder Ansichten eines Individuums als vermeintlich gegebener Gegenstand der Darstellung, sondern die Darstellung selbst modifiziert und reflektiert wird.

Die Untersuchung geht von der Frage aus, wie Kunstwerke, auch als Porträts, darstellen, was sie darstellen. Deshalb werden Warhols Auswahl der Fotografien, deren Bearbeitung für den Siebdruck und die Reproduktion als Siebdruck-Gemälde eingehend analysiert. Indem Warhol Reproduktion nicht nur technisch, sondern strukturell begreift, entwickelt er einen mehrwertigen Bildbegriff für die Interpretation zeitgenössischer serieller, nicht-repräsentierender Bilder.