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Caroline Herschel
Memoiren und Briefwechsel
Herausgegeben von Frau John Herschel.

Berlin 1877 , Reprint: Hildesheim 2013. Mit einem Nachwort von Ernst-Jochen Beneke., 410 S., mit 13 Abb., Hardcover
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ISBN: 978-3-487-15010-9
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"Das Buch ist ein Muss für alle, die sich für die neuere Geschichte der Astronomie - hier aus erster Hand erzählt -, die visuelle Beobachtung oder die Entdeckung der Deep-Sky-Objekte interessieren! Das Buch macht großen Spaß - sobald man sich mit den altdeutschen Lettern vertraut gemacht hat." Wolfgang Steinicke, in: Journal für Astronomie, III/2014, S. 43.



„Das Objekt der letzten Nacht ist ein Komet.“ Diese Notiz am 2. August 1786 im Tagebuch von Carolina Lucretia Herschel (1750–1848) dokumentiert den Markstein in ihrem Leben, von dem aus sie aus der Bedeutungslosigkeit der Menge der Frauen ihrer Zeit in die Welt der aufsteigenden Naturwissenschaften befördert wurde.
Von ihrer Mutter zur Weißnäherin ohne Schulbildung bestimmt, vom Vater in der Musik befördert, war es vor allem der ältere Bruder Friedrich Wilhelm (1738–1822), der sie 1772 mit nach Bath im Süden Englands nahm und der heiteren jungen Frau einen erfolgreichen Lebensweg bereitete.

„Caroline Herschel’s Memoiren und Briefwechsel“ enthält Tagebücher und Briefe der berühmten Astronomin, die 1876 in London und New York sowie 1877 in deutscher Übersetzung in Berlin erschienen. In ihrer lebhaften und präzisen Art beschreibt die Autorin ihre Jugend in der Geburtsstadt Hannover, den Weg nach England mit der Notwendigkeit, für den Haushalt der beiden als Musiker und Komponisten erfolgreichen Brüder Friedrich Wilhelm und Alexander zu sorgen, die sich für die Astronomie interessieren und in ihrer Freizeit Fernrohre bauen. Friedrich Wilhelm hilft sie bei seinen nächtlichen Himmelsbeobachtungen, um tagsüber die Beobachtungen zu bearbeiten und zu ordnen.

1781 entdeckt ihr Bruder den Planeten Uranus und steigt 1782 zum Königlichen Hofastronomen auf. Sie selbst erhält mit der Entdeckung des ersten Kometen, dem noch sieben folgen werden, eine feste königliche Apanage.
Nach dem Tod Friedrich Wilhelms bearbeitet sie seine und ihre Arbeiten für die Nachwelt, wofür sie mit der Zugehörigkeit zu wissenschaftlichen Gesellschaften geehrt wird. Diese Bekanntheit führt zu Briefwechseln und Kontakten mit Persönlichkeiten der Zeit, u.a. mit C.F. Gauß, mit A. von Humboldt und mit dem Komponisten Paganini.