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Jürgen Schaarwächter (Hrsg.)
Robert Simpson: Composer
Essays, Interviews, Recollections. With a foreword by Angela Simpson.

2013, 560 S., mit 7 Abb., Gebunden
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 74
ISBN: 978-3-487-15003-1
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Beschreibung
Fachgebiete

"Taken overall, this volume - which also includes a touching foreword from the composer's widow Angela - is an admirable benchmark for any future studies of Simpson's music." (Richard Whitehouse, International Record Review April 2014)

"Die Analysen eignen sich vorzüglich, Interessierten einen Einblick in die Werke zu verschaffen. Da sie der Werkchronologie folgen, bekommt man nebenbei einen Eindruck der künstlerischen Entwicklung des Komponisten. (…)" Der Band "mag vorrangig für ein englischsprachiges Publikum gedacht sein, doch sollten auch deutsche Wissenschaftler daran nicht vorbeigehen." (Florian Schuck, Die Tonkunst, Nr. 4, Jg. 8/2014)

Robert Simpson (1921-1997) war ein Komponist mit gelegentlich kompromissloser Denkweise. In den Zeiten, als ‚Avantgarde-Formen’ als zentral für den Fortschritt in der Musik galten, blieb er standhaft bei seinen Überzeugungen einer ungebrochenen Tradition. Wie sein Œuvre zeigt, war er nicht nur eine der Zentralfiguren des Musikschaffens der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sowohl Sinfonien als auch Streichquartette komponierten, sondern bietet reichlich Gelegenheit für Musiker, Zuhörer und Wissenschaftler, bisher ungehobene Schätze zu entdecken. Das vorliegende Buch enthält Beiträge einiger der bedeutendsten „Simpsonians“, wie Ed Green, Hans Keller, Malcolm MacDonald, John McCabe, Simon Phillippo, John Pickard, Lionel Pike, Martin Ratcliffe, Jürgen Schaarwächter und Harold Truscott. Durch ihren jeweils unterschiedlichen Zugang decken sie einen großen Teil von Simpsons kompositorischem Schaffen ab, wobei der Schwerpunkt auf einigen seiner Sinfonien und Streichquartette liegt.

Jürgen Schaarwächter, Promotion a. d. Univ. Köln 1995 mit einer Arbeit über die britische Sinfonie zwischen 1914 und 1945; Honorary Research Fellow der Universität Birmingham; 1997/98 Forschungen über die britische Sinfonie von ihren Anfängen bis 1914 als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max Reger Instituts Karlsruhe. Zahlreiche Publikationen über Reger und die angrenzende Thematik sowie über die Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf britischer Musik. Seit 1999 europäischer Ansprechpartner der Havergal Brian Society, ferner seit 2001 deutscher Repräsentant der British Music Society und seit 2007 Vorsitzender der Robert Simpson Society.