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Peter Heckl
W. A. Mozarts Instrumentalkompositionen in Bearbeitungen für Harmoniemusik vor 1840
2 Bände.

2014, 933 S.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 81
ISBN: 978-3-487-15119-9
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Beschreibung
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Bd. 1: Textband. VI/171 S.; Bd. 2: Notenband. VI/750 S.

"Kritische Berichte zu den Harmoniemusiken des vorzüglichen Notenbandes und zu den vorhandenen Editionen belegen den hohen wissenschaftlichen Standard der Dissertation, die einen wichtigen Baustein in der Geschichte der Harmoniemusik darstellt und dem ausübenden Musiker eine Fülle an lohnenswerter Literatur erschließt." (Heribert Haase, Die Tonkunst, Oktober 2015, Nr. 4, Jg. 9/2015)

"Wer (…) wissen will, wie das "Rondo alla turca" in einer um Piccolo, Trompete und Pauke ergänzten Harmoniemusik-Fassung klingt, kann das nun selber ausprobieren. Heckl ergänzt damit das übliche Repertoire solcher Ensembles um viele gute und klanglich interessant arrangierte Stücke." (Melanie Wald-Fuhrmann, Deutsche Mozart-Gesellschaft)

"Heckls sehr klare und leicht verständliche Sprache ermöglicht, in Verbindung mit zahlreichen Tabellen und nicht zuletzt dem als Band 2 gelieferten Notenband, der auf über 700 Seiten sämtliche behandelten Harmoniemusikbearbeitungen als Studienpartituren (sogar mit angehängten kurzen kritischen Berichten) enthält, einen tiefen Einblick in die Bearbeitungspraxis Mozart'scher Kompositionen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (…) Heckls lesenswerte Dissertation, die in keiner Musikbibliothek fehlen sollte, legt (…) einen eindrucksvollen analytischen Grundstein, zumal es der Autor bei seinen Recherchen geschafft hatte, in zahlreichen Archiven und Bibliotheken in ganz Europa bislang unbekannte oder als verschollen geltende Bearbeitungen, in der Regel als Autographe oder Abschriften, aufzuspüren. (Christian Storch, Die Musikforschung, 69 Jg. 2016, Heft 2)

Das Repertoire der „klassischen“ Harmoniemusik des Zeitraums 1780 bis 1840 umfasst neben Originalkompositionen auch eine Vielzahl von Bearbeitungen, meist solche von Opern. In geringerer Anzahl, und im Bewusstsein der heutigen Musikausübenden und der Musikwissenschaft weniger präsent, existieren jedoch auch Bläserarrangements von Instrumentalkompositionen.

Die vorliegende Arbeit behandelt alle vor 1840 entstandenen und heute noch vorhandenen Harmoniemusikbearbeitungen von W. A. Mozarts Ensemblekompositionen für Streicher und/oder Bläser, von seinen Sinfonien und Märschen sowie seinen Werken für Klavier. Die Liste der bisher bekannten Arrangements konnte durch Archivrecherchen erweitert werden; neben prominenten Bearbeitern wie Georg Druschetzky, Carl Andreas Goepfert und Joseph Triebensee findet sich etwa auch der neu entdeckte Mozart-Arrangeur Johann Georg Birnstein. Die Untersuchung der Arrangements ermöglicht Aussagen über die Arbeitsweise der Bearbeiter, über ihre Vertrautheit mit der Gattung Harmoniemusik und über die Qualität der Arrangements.

Der Notenband vereinigt erstmals die Partituren sämtlicher Bearbeitungen, die nicht in zuverlässigen modernen Editionen zugänglich sind.