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Sandra Danielczyk (Hrsg.); Christoph Dennerlein (Hrsg.); Sylvia Freydank (Hrsg.); Ina Knoth (Hrsg.); Mathias Maschat (Hrsg.); Lilly Mittner (Hrsg.); Karina Seefeldt (Hrsg.); Lisbeth Suhrcke (Hrsg.)
Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung: Zur Formation musikbezogenen Wissens
Tagung Göttingen 3.- 5. Nov. 2011.

2012, 268 S.
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 69
ISBN: 978-3-487-14817-5
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Beschreibung
Fachgebiete

"Die Stärke des Bandes (…) liegt im Facettenreichtum der Fragestellungen und in der Breite der behandelten Sujets. Mag nun die grundsätzliche, das Buch durchdringende historische Weisheit nicht unbedingt als brandneu zu bezeichnen sein, bedenkenswert ist sie jedoch nach wie vor und in der vorliegenden vielfältigen Ausdifferenzierung allemal: Daher sei die Publikation jedem Musikwissenschaftler ans Herz gelegt." (Andrea Horz, ÖMZ, Jg. 68, Heft 5/2013)

Musikwissenschaft beschreibt, deutet, bewertet und erinnert Musik und generiert auf diese Weise Wissen über sie. Zwar ist es in den letzten Jahren selbstverständlich geworden, nicht nur nach der Musik selbst zu fragen, sondern auch nach den kulturellen Rahmungen, Kontexten und Funktionen ihres Erscheinens. Die konstruktiven Momente in der Wissensproduktion und -formation, die in Nachbardisziplinen oft kontrovers diskutiert werden, standen in der historischen Musikwissenschaft jedoch bisher nur punktuell im Zentrum der Betrachtung. Hier setzte die internationale Fachtagung „Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung. Zur Formation musikbezogenen Wissens“ an, die im Rahmen des strukturierten Promotionsprogramms „Erinnerung - Wahrnehmung - Bedeutung. Musikwissenschaft als Geisteswissenschaft“ vom 3. bis 5. November 2011 in Göttingen stattfand und deren Ergebnisse nun in Buchform vorliegen. Die intradisziplinären Beiträge, u. a. aus der Musikanalyse, Biographieforschung, Jazzforschung und der Pophistoriographie, nehmen Konstruktionsprozesse und -praktiken, Formen der Wissens(re-)produktion und Prozesse des Entstehens und des Wandels musikhistorischen Wissens in den Blick und durchleuchten anhand konkreter Beispiele aus der Musikgeschichtsschreibung Konstruktionen, Fiktionen, Mythenbildungen, Legitimationsbestrebungen und Konsistenzbehauptungen.