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Ralf Gottschlich
Das Kloster Santa Maria da Vitória in Batalha und seine Stellung in der iberischen Sakralarchitektur des Spätmittelalters

2012, XII/368 S., mit 295 Abb. und einer Faltkarte.
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 197
ISBN: 978-3-487-14786-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Das Kloster Santa Maria da Vitória in Batalha zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Bauzeugen Portugals. Darüber hinaus ist es eines der wenigen herausragenden Beispiele eines spätgotischen Klosterkomplexes in Europa. Als Folge seiner Stiftung durch den portugiesischen König João I. und der Bestimmung als Grablege für die königliche Familie erhielt das Kloster eine anspruchsvolle Architektur, die weit über den üblichen Rahmen eines Bettelordensklosters hinausgeht.

Neben der Klosterkirche und der Klausur zeichnet sich das Kloster von Batalha vor allem durch zwei Grabkapellenanlagen aus. Die Capela do Fundador und die Capelas Imperfeitas gehören auf Grund der Größe sowie ihres Zentralbaucharakters zu den herausragenden mittelalterlichen Zeugnissen dieses Bautyps. Dennoch hat das Kloster Santa Maria da Vitória bisher nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit in der kunsthistorischen Forschung erlangen können.

In der vorliegenden Studie wird der Klosterkomplex einer umfassenden Bauuntersuchung unterzogen und anhand dieser die Chronologie der Bauabfolge neu gewichtet. Hierfür wurde der Grundriss der Kirche und der überwiegenden Teile des Klosters neu vermessen, wobei sich eine überaus exakte Maßhaltigkeit der Bauausführung feststellen ließ. Im Bereich des Kreuzgangs konnte der bisherige Forschungsstand zur Bauabfolge in wesentlichen Teilen korrigiert werden. Aus der Analyse des Baubestandes ergibt sich ferner eine detaillierte relative Chronologie der Kreuzgangflügel.