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Dietrich Helms (Hrsg.); Sabine Meine (Hrsg.)
Amor docet musicam. Musik und Liebe in der frühen Neuzeit

2012, 399 S., mit Notenbeispielen und Abb., davon 7 farbigen., Hardcover
Reihe: Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 67
ISBN: 978-3-487-14696-6
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Beschreibung
Fachgebiete

„Die Liebe lehrt die Musik“, „Amor docet musicam“, so die Weisheit des Emblems aus dem 17. Jahrhundert auf dem Titel dieses Bandes. Doch auch die Musik lehrt das Lieben, wie uns die Geschichte der Liebeslieder zeigt.
Seit dem Beginn der Geschichte weltlicher Musik werden in Kammern und Festhallen adeliger Höfe, auf öffentlichen Bühnen und in Stuben bürgerlicher Häuser Liebeslieder gesungen, deren Musik, Texte und Kontexte die intime Liaison von Liebe und Musik dokumentieren. Dabei beschäftigte das Thema nicht nur Komponisten, Dichter und ihr Publikum. Auch Maler, Theologen und Philosophen setzten sich mit ihm intensiv auseinander. In der Frühen Neuzeit, einer Zeit der Umbrüche nicht nur auf sozialen, wirtschaftlichen oder religiösen Gebieten, wurden die Diskurse um Liebe und Musik populärer und vielfältiger als je zuvor.
Der vorliegende Band untersucht erstmals das Thema aus den Perspektiven von Musik-, Kultur-, Geschichts- und Literaturwissenschaft, von Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte, um das Thema in einer interdisziplinären Diskurs- und Kulturgeschichte zu verankern.





--- STIMMEN ZUM BUCH ---

„Nicht immer sind Tagungsbände so lesenswert […]. Dies betrifft sowohl den Aufbau als auch den Inhalt. Eine repräsentative Auswahl von bekannten und unbekannten Sujets wird mit aktuellen Zugangsweisen behandelt.“ (Sakia Maria Woyke, Die Musikforschung, 70. Jhg. 2017, Heft 1)