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Monika Schmitz-Emans (Hrsg.); Kai Lars Fischer (Hrsg.); Christoph Benjamin Schulz (Hrsg.)
Alphabet, Lexikographik und Enzyklopädistik
Historische Konzepte und literarisch-künstlerische Verfahren.

2013, 392 S., mit zahlreichen Abb., davon 11 fbg., Paperback
Reihe: Literatur - Wissen - Poetik, 2
ISBN: 978-3-487-14674-4
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Beschreibung
Fachgebiete

Das Alphabet als Dispositiv bietet Verfassern und Nutzern von Enzyklopädien, Lexika und Wörterbüchern unschätzbar praktische Vorteile, wenn es um ein effizientes Arrangement großer Informationsmengen geht. Daneben gibt es Texte, deren Verfasser sich der alphabetischen Form bedienen, weil sie sich um ihrer selbst und ihrer Implikationen willen für sie interessieren: ›Literarische‹ Wörterbücher und Vokabellisten, Lexikonromane, enzyklopädische Darstellungen von Gegenständen, über die primär geschrieben wird, um sie in einen alphabetisch organisierten Text aufzunehmen, ja die möglicherweise eigens für diese Darstellung erfunden wurden.

Der vorliegende Band versammelt die Beiträge einer Tagung an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „Lexikographik als künstlerisch-literarische Schreibweise“, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit den Beziehungen zwischen Alphabet, Konzepten der Enzyklopädistik, Verfahren der Lexikographik und der Wörterbuchproduktion sowie mit deren Bedeutung für Literatur und Kunst auseinandersetzen. Die lange Geschichte ästhetischer Gestaltungen des Buchstäblichen und alphabetbezogener Darstellungsverfahren steht dabei ebenso im Blick wie die Konvergenzen von wissenspoetologischen, sprachreflexiven und ästhetischen Interessen.